Mit der Oberlandcard und dem Oberlandgutschein will die SMG um Regionalmanager Florian Brunner den Einkauf bei lokalen Unternehmen fördern und damit die Wirtschaft im Landkreis unterstützen.
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Zwei Karten, ein Ziel: Mit der Oberlandcard und dem Oberlandgutschein will die SMG um Regionalmanager Florian Brunner den Einkauf bei lokalen Unternehmen fördern und damit die Wirtschaft im Landkreis unterstützen.

30 Unternehmen haben sich bereits angemeldet

Teilnahmegebühr geschenkt: Rabattaktion zum Start der neuen Oberlandcard im Landkreis Miesbach

  • Sebastian Grauvogl
    vonSebastian Grauvogl
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Die Oberlandcard steht in den Startlöchern. 30 Unternehmen haben sich bereits für das Bonusbezahlsystem im Landkreis Miesbach angemeldet. Jetzt gibt es noch eine Rabattaktion.

Miesbach/Landkreis – Mitten im Lockdown für eine kostenpflichtige Mitgliedschaft werben, ist nicht leicht. Diese Erfahrung macht gerade die Standortmarketing-Gesellschaft (SMG) Landkreis Miesbach bei der Einführung ihrer Oberlandcard. Umso erleichterter ist Regionalmanager und Projektleiter Florian Brunner, dass sich trotz der für viele Geschäftsinhaber unsicheren Lage bereits 30 Unternehmen dem ersten landkreisweiten Bonusbezahlsystem Deutschlands angeschlossen haben.

Damit diese Zahl bis zum Start am 15. März noch deutlich wächst, hat sich die SMG eine Rabattaktion einfallen lassen. Die SMG übernimmt von März bis einschließlich Mai die Teilnahmegebühr von monatlich 24,95 Euro für alle Partner, die bei der Einführung dabei sind. „Wir wollen diejenigen, die von Anfang an dabei sind, für ihr Vertrauen belohnen und die noch Unschlüssigen überzeugen“, erklärt Brunner.

Doch die will die SMG nicht nur über den Preis für die Oberlandcard gewinnen, sondern auch durch den langfristigen Nutzen für den lokalen Einzelhandel. Das Bonussystem „soll die Menschen im Landkreis Miesbach wieder für das Einkaufen vor Ort begeistern und Bewusstsein für das schaffen, was einen wesentlichen Teil der Lebensqualität in der Region ausmacht: kleine Geschäfte, eine vielfältige Nahversorgung und regionale Produkte“, so die SMG. Die Partner der Oberlandcard sollten durch die verkaufsfördernde Wirkung widerstandsfähiger werden und sich besser gegen die Konkurrenz im Internet und den Großhandel behaupten können.

Wie berichtet, handelt es sich bei der Oberlandcard um eine Bonuspunktekarte, mit der sich beim Einkauf in den teilnehmenden Geschäften Punkte sammeln lassen. Die wiederum lassen sich für Rabatte einlösen. Beim Schenken kommt hingegen der Oberlandgutschein zum Einsatz. Und auch die Arbeitgeber im Landkreis sind Teil des Bonusbezahlsystems. Wer seinen Mitarbeitern steuerfreie Sachzuwendungen zahlt – beispielsweise in Form eines Tank- oder Online-Shopping-Gutscheins – kann diese künftig auf die Oberlandcard buchen. Und damit direkt wieder in den Landkreis Miesbach als attraktiven Lebens- und Arbeitsstandort investieren, betont die SMG.

Zum Start gibt es die Oberlandcard exklusiv im Landkreis Miesbach. Langfristig ist laut SMG jedoch eine Ausweitung auf alle Landkreise im Oberland geplant. Konkreter sind die Pläne bereits für den Nachbarkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Dieser ist bereits jetzt eng in das Projekt eingebunden. Umso mehr bemüht sich Brunner, den Auftakt des Bonusbezahlsystems zu einer echten Erfolgsgeschichte zu machen. Lockdown hin oder her.

Info-Veranstaltung

Für Dienstag, 2. Februar, um 11 Uhr lädt die SMG alle interessierten zu einer Online-Infoveranstaltung über die Oberlandcard ein. Die Termine dauern etwa eine Stunde. Anmeldungen sind online möglich oder per E-Mail an pk@smg-mb.de.

sg

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