Schnee, Sturmböen und glatte Straßen: DWD warnt weiterhin - A8 am Chiemsee gesperrt

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Die Arbeiten schreiten voran: Die Stahlträger über der Schlierach in Miesbach dienen als Stützen für die Schalung, in die dann der Beton für die neue Johannisbrücke gegossen wird. 

Entwarnung für Autofahrer

Trotz Bauarbeiten: Keine Vollsperrung der Bergwerkstraße

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Ab kommenden Mittwoch wird nicht nur an der neuen Johannisbrücke, sondern auch in der Bergwerkstraße gebaggert. Bis auf Weiteres aber ohne Vollsperrung.

Miesbach – Seelisch hatten sich die Gewerbetreibenden in der Bergwerkstraße in Miesbach schon auf die Vollsperrung eingestellt. Einige hatten wohl auch schon einen Schlachtplan für ihre Lieferanten ausgetüftelt, um die von der Stadt angekündigte, dreiwöchige Bauzeit zur Erneuerung des Regenwasserkanals und der Wasserleitung zu überbrücken. Den können sie vorerst in der Schublade lassen. „Zusammen mit der beauftragten Firma haben wir die Bauabläufe so strukturiert, dass es doch keine Vollsperrung braucht“, sagt der städtische Tiefbautechniker Jürgen Brückner.

Wie berichtet, hängen die Straßenbaumaßnahmen in der Bergwerkstraße mit dem Neubau der Johannisbrücke über die Schlierach zusammen. Starten werden sie am Mittwoch, 16. August, mit der Erneuerung des Regenwasserkanals. Ab 28. August folgen die Arbeiten an der Wasserleitung. „Wir haben das auseinandergezogen, weil es sonst nicht mehr effektiv gewesen wäre“, erklärt Brückner. Für die Autofahrer hat dies den Vorteil, dass die ursprünglich geplante, tägliche Vollsperrung von 7 bis 17 Uhr bis auf Weiteres kein Thema mehr ist. Zumindest einseitig bleibt die Bergwerkstraße befahrbar.

Das könnte sich in den ersten beiden Oktoberwochen ändern. Im schlimmsten Fall, so Brückner, müsse man hier die Straße zwischenzeitlich komplett dicht machen. Fußgänger und Radler könnten jedoch an der Baustelle vorbei, der Rettungsdienst komme ebenfalls durch.

Ernst wird es bald auch in der Albert-Schweitzer-Straße und im unteren Bereich der Tölzer Straße. Laut Brückner rollen hier spätestens ab 28. August die Baumaschinen an. „Da geht’s dann komplett rund.“ Die Einschränkungen für Autofahrer würden sich jedoch in Grenzen halten, weil immer eine Seite der „Schleife“ frei bleibe. Der Grund der Arbeiten liegt wie in der Bergwerkstraße in der Tiefe. So müssen in der Albert-Schweitzer-Straße von der Einmündung in die Tölzer Straße bis hoch zur Abzweigung in den Waldeckersteig ebenfalls der Regenwasserkanal und die Wasserleitung erneuert werden. Später bekommt die aktuell noch holprige Fahrbahn einen neuen Belag – und zwar bis rauf zum Seniorenheim.

Parallel dazu laufen auch die Arbeiten an der Brücke weiter. Zuletzt haben die zuständigen Firmen die Widerlager betoniert. Seit Kurzem liegen massive Stahlträger über dem Wasser. Anders als so mancher Zaungast vermutet, werden diese aber am Ende kein Bestandteil der neuen Brücke sein. „Das ist nur das Traggerüst für die Schalung“, erklärt Brückner. In Kürze werde die Bewährung eingebracht, dann jede Menge Beton. Nach einer Aushärtungszeit könnten die Spartenträger bereits die Rückverlegung der Versorgungsleitungen von der Fußgängerbrücke vorbereiten. Brückner geht davon aus, dass dies ab 28. August passiert.

Bis zur Fertigstellung der Johannisbrücke dauert es aber noch. Als Termin nennt Brückner nach wie vor Ende Oktober. Für den Verkehr freigegeben werde die Straße aber erst Mitte November nach dem Abschluss der letzten Asphaltierungsarbeiten. Der Tiefbautechniker ist guter Dinge, dass es bei diesem Zeitplan bleibt: „Stand heute ändert sich nichts.“

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