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Bessere Entwicklung als Nachbarn

Trotz Corona: Arbeitsmarkt im Landkreis erholt sich leicht

  • Stephen Hank
    vonStephen Hank
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Die Arbeitslosenzahl im Landkreis ist im Juni im Vergleich zum Vormonat um 120 zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr sind dennoch deutlich mehr Menschen ohne Job.

Landkreis – Die Arbeitslosenquoten im Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit Rosenheim entwickeln sich unterschiedlich. So ist die Quote im stark von Tourismus und Gastronomie geprägten Landkreis Miesbach im Juni im Vergleich zum Vormonat um 120 zurückgegangen. Derzeit gibt es hier 1741 Arbeitslose. Das entspricht einer Quote von 3,1 Prozent. Sie liegt damit um 0,3 Prozentpunkte niedriger als noch im Mai, aber um 1,2 Prozentpunkte höher als im Vorjahr.

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Trotz Corona: Arbeitsmarkt im Landkreis erholt sich leicht

„In den anderen Regionen des Agenturbezirks – im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sowie in Stadt und Landkreis Rosenheim – hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt dagegen leider nicht entspannt“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rosenheim, Michael Schankweiler, gestern bei der Bekanntgabe der aktuellen Zahlen. Zwar habe es im Juni einen Rückgang der Arbeitslosenzahl in den stark von der Corona-Pandemie betroffenen Bereichen wie dem Tourismus und der Gastronomie sowie der Lebensmittelherstellung   und
-verarbeitung gegeben. In den Wirtschaftszweigen Metallbau oder Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe sei die Arbeitslosenzahl aber beispielsweise weiter gestiegen. Insgesamt liegt der Wert in allen Bereichen deutlich über dem Vorjahresniveau. Schankweiler: „Im Juni waren im Agenturbezirk 4160 Personen oder knapp 64 Prozent mehr arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr.“

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Die Unsicherheit der Unternehmen schlage sich laut dem Rosenheimer Agenturchef auch in den weiterhin leicht ansteigenden Anzeigen für Kurzarbeit nieder: „Im vergangenen Monat – zum Stichtag 25. Juni – gingen bei uns weitere 140 Anzeigen für Kurzarbeit ein“, berichtete er. „Seit Anfang März sind damit 6630 Anzeigen eingegangen, die insgesamt 64 890 Beschäftigte umfassen.“ Schankweiler begrüßte es. dass viele Betriebe das Instrument der Kurzarbeit nutzen, um an ihrem Personal festzuhalten.

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Rubriklistenbild: © dpa / Felix Kästle

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