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Geschafft: Diese 16 Miesbacher Gymnasiasten und ihre drei Lehrer haben zu Fuß die Alpen überquert. Das Foto zeigt sie am Tag ihrer vorletzten Etappe bei Vent im Ötztal.

Trotz einem halben Meter Neuschnee

Diese 16 Gymnasiasten haben die Alpen überquert

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Miesbach - Sie haben es wieder getan. 16 Schüler und drei Lehrer des Gymnasiums Miesbach haben erneut die Alpen überquert. Selbst Tiefschnee konnte sie nicht stoppen.

Fast hätten die 16 Schüler des Gymnasiums Miesbach ihre Alpenüberquerung schon im Vorfeld abgeblasen. Der Wetterbericht hatte eine Störung mit Schnee ab 1400 Metern vorhergesagt. Doch die abenteuerlustigen Gymnasiasten und ihre drei Lehrer ließen sich nicht abbringen und machten sich trotzdem auf den Weg von Oberstdorf nach Meran.

Ihr Mut wurde belohnt. Aus dem angekündigten Gewitter wurde Sonnenschein, und statt mit Schal und Mütze kamen die Schüler im T-Shirt auf der Hermann-von-Barth-Hütte an. Trockenen Fußes durchquerten sie am zweiten Tag auch das Lechtal bis zur Hanauer Hütte.

Doch dann kam er, der Schnee. Und wie. Ein halber Meter Pulver machte die Überquerung der Dremelscharte für die Gymnasiasten zu einem echten Abenteuer. Spaß hatten sie dennoch – jede Menge sogar. „A mords Gaudi“, so der Tenor nach dem Tiefschnee-Erlebnis.

Das 3000 Meter hohe Rettenbachjoch musste die Gruppe teilweise mit dem Auto umgehen. Dafür stellte sich die spontan gewählte Selbstversorgerhütte als echter Hit heraus.  Über den Similaun-Sattel und die Martin-Busch-Hütte ging es dann weiter nach Italien. Am Ende waren sich alle einig: „Am liebsten wären wir weitergewandert – bis ans Meer.“

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