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Unser Türchen für Heiligabend: Mitten in Holzkirchen wird an Heiligabend Weihnachten zum spirituellen Erlebnis. Die Kinderkrippenfeier auf dem Marktplatz hat sich zum Publikumsmagnet gemausert, zuletzt verfolgten 1000 Menschen das Weihnachtsspiel unter freiem Himmel. Als Regisseurin fungiert Daniela Groeger, die selbst immer ergriffen ist von der besonderen Stimmung. Viel Spaß und frohe Weihnachten!
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Unser Türchen zum 23. Dezember: Im Advent ist es draußen kalt und dunkel. Es ist eine Zeit, in der Besuche noch wichtiger sind als sonst. Eben darum ist Sonja Negele in der Vorweihnachtszeit noch häufiger im Tegernseer Seniorenheim Schwaighof anzutreffen als sonst. Die 76-Jährige aus Rottach-Egern ist Vorsitzende des Helferkreises Schwaighof und engagiert sich bereits seit 27 Jahren für Heimbewohner, um die sich keine Angehörigen kümmern. Dabei hat Negele einiges zu tun. Sie sorgt für Besuche, organisiert auch kleine Ausflüge und gemütliche Treffen. Gemeinschaft ist ihr wichtig. „Gerade jetzt kommen die Leute ja wenig raus“, weiß Negele. Ihr eigene Adventsfreude, das ist die Freude, die sie anderen wie Marianne Dahlke, die auf den Rollstuhl angewiesen ist, bereitet. Dazu gehören auch süße Präsente: Negele zaubert in ihrer Küche feine Weihnachtsplätzchen, die sie an ihre Schützlinge verschenkt.
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Unser Türchen zum 22. Dezember: Eine Vorweihnachtszeit ohne Christstern, Amaryllis & Co.? Für viele Menschen undenkbar. Hochkonjunktur haben im Advent entsprechend Blumengeschäfte und Gärtnereien wie die von und Claudia Jähne in Hausham. Für die 58-Jährige zählen die Wochen vor Heiligabend zu den „arbeitsreichsten des Jahres“, wie sie sagt. Schließlich wollen viele ihrer Kunden individuelle und kreativ umgesetzte Gestecke, um ihrer Weihnachtsdekoration das gewisse Etwas zu verleihen und sich vom 08/15-Einerlei aus Super- und Baumarkt abzusetzen. „Besonders und schön soll es sein“, weiß Jähne, die das Geschäft an der Tegernseer Straße gemeinsam mit ihrem Mann seit 30 Jahren führt. Obwohl die Haushamerin nur wenig Gelegenheit hat, die staade Zeit zu genießen, liebt sie den vorweihnachtlichen Trubel, die viele Arbeit und die teils hohe Belastung. „Vor allem vor dem ersten Advent und in der Woche vor Weihnachten geht es besonders rund.“ Sicher, jede Jahreszeit habe natürlich ihren ganz eigenen Reiz. „Die Arbeiten, die wir im Advent umsetzen, sind aber besonders kreativ“, findet Jähne.
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„Jedem gefällt ein anderer“: Diese Großfamilie fällt ihren Baum selbst. Warum, lesen Sie hier.
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Das Türchen zum 20. Dezember: Die Regens-Wagner-Stiftung und die vhs organisieren ein Plätzchenbacken für Menschen mit Behinderung. Beim Kurs geht’s besinnlich zu. Was die Teilnehmer gebacken haben und ob alles geklappt hat, erfahrenSie in unserer Adventsgeschichte.
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Unser Türchen zum 19. Dezember: Edigna von Godin ist 88 Jahre alt und lebt seit einem Jahrzehnt in der Rottacher Seniorenresidenz KWA Stift Rupertihof. Sie selbst macht gern Geschenke. Und weil sie weiß, dass auch ihre Mitbewohner gerne Angehörige und Freunde mit kleinen Präsenten überraschen wollen, organisiert sie jedes Jahr einen Basar im Haus. Dort können auch Senioren, die nicht mehr in der Lage sind, das Haus zu verlassen, für ihre Lieben oder sich selbst einkaufen. Sie genießen dabei ein oft vermisstes Shopping-Erlebnis. „Ich mache das, weil es den Leuten Freude bereitet, mal wieder selbst das Portemonnaie zu öffnen“, meint Godin. Um den Adventsbasar zu bestücken, basteln Godin und eine ganze Schar von Helferinnen schon viele Wochen zuvor allerlei Weihnachtliches. Den Erlös spendet die Gruppe stets an einen sozialen Zweck. Schließlich wollen Godin und ihr Team nichts verdienen, sondern adventliche Freude bereiten. Der Ertrag kann sich übrigens sehen lassen: Manches Mal sind über 1000 Euro zusammengekommen.
Mesnerin Brigitte Denz und der Kranz in der Miesbacher Stadtpfarrkirche
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Das Türchen zum 17./18. Dezember: Ein Ritual vor jedem Gottesdienst ist in der Adventszeit für Brigitte Denz das Anzünden der Kerzen auf dem Adventskranz in der Stadtpfarrkirche. Den Kranz hat sie selbst gebunden und der misst immerhin 1,20 Meter Durchmesser. Vor Jahren war das Anzünden noch richtig kompliziert. Wie sie das jetzt macht, erzählt sie in unserer Adventsgeschichte.
Unser Adventskalender: Jeden Tag eine neue Geschichte
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Zum 16. Dezember: „Eine Reise ins Erzgebirge lohnt vor allem in der Vorweihnachtszeit“, ist sich Ines Weinzierl (47) sicher. In der besinnlichen Zeit verwandeln die Bewohner der sächsischen Region ihre Fenster in ein Meer aus Lichtern, ein Meer aus „Schwibbögen“. Das sind Lichterbögen mit einer langen Tradition.Sie symbolisieren das Leben der Bergleute und ihrer Familien. Bis Ende des 16. Jahrhunderts wurde im Erzgebirge Silber abgebaut. Die Bergleute kamen immer zur letzten Schicht vor Weihnachten, der Mettenschicht, zusammen und besuchten in den Silberminen Gottesdienste. Zuvor hängten sie ihre Lampen an den Eingangsbogen der Mine. So ergibt sich die Form der traditionellen Schwibbögen, ein beleuchteter Halbkreis.Im Mittelpunkt der Bögen werden in feinster Holzschnitztechnik zwei Bergleute, ein Schnitzer und eine Klöpplerin gezeigt. Die drei Haupterwerbsquellen der Landbevölkerung des 18. und 19. Jahrhunderts. Ines Weinzierl stammt aus dem Erzgebirge, lebt aber seit 1984 in Bayern, seit 2001 in Otterfing. „Ich liebe diese Tradition und habe selbst fünf Schwibbögen in unsere Fenster gestellt.“In ihrer Heimat Annaberg-Buchholz sind die Lichterbögen jetzt in jedem Fenster zu sehen. „Sie sollten den Bergleuten früher den Weg nach Hause weisen. Heute stellen wir sie zum ersten Advent auf“, erklärt Weinzierl, die auch erste Vorsitzende des Otterfinger Gartenbauvereins ist. „Wenn erst die Schwibbögen stehen, kann Weihnachten kommen.“

„Mein Advent“

Unser Adventskalender: Jeden Tag eine neue Geschichte

In unserem Adventskalender öffnen wir bis Heiligabend jeden Tag ein Türchen und stellen einen besonderen Menschen und seinen persönlichen Advent vor.

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