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Das Festwirt-Ehepaar Anian und Yvonne kurz ist zufrieden mit dem Miesbacher Volksfest. 

„Wir sind auf dem richtigen Weg“

Veranstalter und Stadt ziehen positive Volksfest-Bilanz

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Das diesjährige Miesbacher Volksfest war für alle Beteiligten ein Erfolg. Veranstalter, Schausteller und Stadt. Auffällig dabei: Das Vorglühen stellt in Miesbach kein Problem dar. 

Miesbach – Eine Woche Feiern liegt hinter der Kreisstadt – Zeit, eine erste Bilanz zum Volksfest zu ziehen. Die fällt beim Veranstalter, den Schaustellern und der Stadt Miesbach gleichermaßen positiv aus. „Wir sind rundherum zufrieden“, sagt Zweiter Bürgermeister Paul Fertl.

Das Wichtigste für ihn: Die Polizei hat keine größeren Vorkommnisse gemeldet. Deren Anwesenheit und die der Security geht für Fertl in reservierter Form völlig in Ordnung: „So haben wir dem ein oder anderen, der zum Spinnen neigt, gezeigt, dass er auf dem Teppich bleiben muss.“ Fertl hat das Volksfest selbst mehrfach besucht – Essen und Trinken waren nach seinem Geschmack sehr gut.

Das deckt sich mit dem, was Festwirt Anian Kurz von einigen Besuchern an Rückmeldung erhalten hat. Zwar liegen noch keine genauen Zahlen vor, seinem Gefühl nach haben bei der diesjährigen Ausgabe aber mehr Besucher den Weg zum Volksfestplatz gefunden als noch im Vorjahr. Kurz ist zufrieden: „Wir hatten eine schöne Stimmung im Zelt und keine negativen Ereignisse. Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg.“ Auch deswegen wird der Festwirt im kommenden Jahr auf Bewährtes setzen. Eine Änderung könnte es trotzdem geben: ein größeres Zelt. „Wegen des Feuerwehrfestes am Sonntag.“

Zufrieden ist auch Schausteller Bernhard Kollmann. Sogar sehr. Am besten angenommen haben die Besucher erwartungsgemäß den „Freak“. Dennoch: Im nächsten Jahr wird das Fahrgeschäft nicht vor Ort sein. Kollmann hingegen schon, dann aber mit „einer neuen Überraschung“.

Erfreuliches gibt es auch in Sachen Vorglühen, dem Auf-Pegel-Trinken im Vorfeld, zu vermelden. Das sei laut Kurz kein Thema gewesen: „Das ist wirklich erstaunlich. Wir haben nicht mal ein Tragl mit leeren Flaschen zusammengebracht.“ 

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