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Brachte Geld mit: Heimatminister Markus Söder (M.) überreichte den Förderbescheid für das Strukturgutachten an die Landräte (v.l.) Wolfgang Rzehak, Anton Speer (Garmisch-Partenkirchen), Josef Niedermaier (Bad Tölz-Wolfratshausen) und Andrea Jochner-Weiß (Weilheim-Schongau).

Söder übergibt Förderbescheid an Planungsverband

Vier Landkreise arbeiten zusammen – und der Freistaat bezahlt

  • Veronika Ahn-Tauchnitz
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Landkreis - Heimatminister Markus Söder hat den vier Landräten aus dem Planungsverband Region Oberland einen Förderbescheid über 156.000 Euro überreicht.

434 000 Einwohner leben in den vier Landkreisen, die zum Planungsverband Region Oberland gehören. Auch wenn Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau ganz unterschiedliche Stärken und Schwächen und auch ganz individuelle Probleme haben, gibt es mit dem Regionalplan doch ein gemeinsames Instrument. Dieser soll fortgeschrieben werden. Grundlage dafür ist ein Strukturgutachten, eine Art gemeinsames Leitbild.

Da derartige Expertisen teuer sind, freute sich der Planungsverbands-Vorsitzende, der Tölzer Landrat Josef Niedermaier, am Dienstag besonders über den Besuch von Heimatminister Markus Söder. Im Gepäck hatte der nämlich einen Förderbescheid: Der Freistaat übernimmt 75 Prozent der Kosten und schießt rund 156 000 Euro zu. Die übrigen 50 000 Euro werden auf die Landkreise umgelegt.

„Heimat muss vor Ort geplant werden“, sagte Söder. Das Oberland sei „das kulturelle Herzstück Oberbayerns“. Damit es das auch bleibt, soll das Strukturgutachten nicht nur den Ist-Zustand dokumentieren, sondern vor allem aufzeigen, wie sich beispielsweise die Verkehrsinfrastruktur entwickeln muss. Unter anderem wird es darum gehen, wie der Öffentliche Personennahverkehr oder auch Fahrradmobilität gestärkt werden können und sich Individualverkehr reduzieren lässt. Aber auch künftige Siedlungsstrukturen spielen eine Rolle.

Nach der Sommerpause wird der Verband ins Vergabeverfahren einsteigen. Vier Monate dürfte die Suche nach einem Gutachter dauern. In etwa eineinhalb Jahren soll das Papier vorliegen.

va

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