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Volksfest Miesbach: Anzapf-Premiere – und auch sonst ist mächtig was los

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Von: Sebastian Grauvogl

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Im Aufbau: der Autoscooter im herzen des Miesbacher Volksfestplatzes.
Im Aufbau: der Autoscooter im Herzen des Miesbacher Volksfestplatzes. © STefan Schweihofer

Das Miesbacher Volksfest kehrt nach der Corona-Pause auf die Waitzinger Wiese zurück. Der Auftakt beinhaltet gleich eine Premiere: Erstmals zapft Bürgermeister Gerhard Braunmiller an.

Miesbach – Es ist eine der öffentlichkeitswirksamsten Amtshandlungen eines Bürgermeisters: das Anzapfen des ersten Fass Bier auf im heimischen Volksfestzelt. Dem Miesbacher Rathauschef war der Griff zum Schlegel bislang jedoch nicht vergönnt. Klar: Sein Sieg bei der Stichwahl Ende März 2020 fiel voll in den ersten Corona-Lockdown, und seitdem war Ebbe in Sachen Volksfestgaudi. Entsprechend groß dürfte nun die Vorfreude, aber auch die Anspannung bei Braunmiller sein, wenn er am Freitag, 24. Juni, die Bühne im Zelt betritt, um pünktlich um 18.30 Uhr in die jubelnde Menge zu rufen: „O’zapft is.“

Festzug zum Auftakt

Abgesehen vom neuen Mann an der Rathausspitze ist beim traditionsreichen Miesbacher Volksfest vieles beim Alten geblieben. So erklingt zum Auftakt am Freitag um 17.30 Uhr zunächst ein Standkonzert beim Bräuwirt, ehe es im Festzug rauf auf die Waitzinger Wiese geht. Alle mitmarschierenden Vereinsmitglieder erhalten laut Festwirt Anian Kurz eine Maß (Normalpreis 9,70 Euro) und ein Hendl zur Begrüßung aufs Haus. Die Karussells drehen derweil schon fröhlich ihre Runden. Sie starten – wie die Schaubuden – bereits um 17 Uhr.

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Im Zelt, das nach dem Ende des 100. Jubiläums der Weißbierbrauerei Hopf weiter genutzt wird, stehen nun Kulinarik und Akustik im Mittelpunkt. Mit Spanferkel (Sonntag, 26. Juni), Kesselfleisch (Montag, 27. Juni) und den obligatorischen Hendln stehen diverse Schmankerl auf den Speisekarten. Mindestens genau so abwechslungsreich liest sich das musikalische Angebot. Den Auftakt am Freitag übernimmt die Stadtkapelle Miesbach, dann folgen der Oberlandexpress (Samstag, 25. Juni), Auerberger Tanzlmusi und Irschenberger Musi (26. Juni), die Mangfalltaler (Montag, 27. Juni), die Miesbacher Windfeldmusi (Dienstag, 28. Juni), der Miesbacher Musikverein (Mittwoch, 29. Juni), Flashlight (Donnerstag, 30. Juni), die Stürzlhamer Musikanten (Freitag, 1. Juli), Woidrand Echo (Samstag, 2. Juli) sowie die Eibergler und die Musikkapelle Niklasreuth (Sonntag, 3. Juli).

Viele Aktionen im Zelt und davor

Dass es sich durchaus lohnt, an unterschiedlichen Tagen aufs Volksfest zu gehen, zeigt ein Blick aufs Rahmenprogramm. Am Maurermontag (27. Juni) gibt’s zu jeder Maß ein Los (als Hauptpreis winken neben einem Wiesntisch für zehn Personen inklusive Verpflegung zwei Fußballkarten für die Allianz-Arena sowie fünf Maß Bier und fünf Hendl auf dem Volksfest), am Kinder- und Seniorentag (Dienstag, 28. Juni) marschiert ein Kinderfestzug vom Waitzinger Keller aufs Volksfest, die Jugendgruppe des Trachtenvereins zeigt ihr Können, und im Zelt steigen zwei Aufführungen des Kasperltheaters. Traditionell gelten an diesem Tag ermäßigte Preise im Vergnügungspark. Sparfüchse sollten sich ferner den Tag der Betriebe (Freitag, 1. Juli) vormerken: Hier gibt’s von 12 bis 14 Uhr eine Maß und ein halbes Hendl für 13 Euro. Wettbewerbscharakter zieht zum Ausklang am Sonntag, 3. Juli, ins Zelt ein: Die Waitzinger Sammelfreunde laden zum Maßkrugschieben ein.

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Im wahrsten Sinne rund geht’s draußen bei den Schaustellern. Hier können die Besucher im Autoscooter kurven, im 20 Meter hohen Riesenrad die Aussicht genießen und sich im „Break Dance“ und „Crazy Jump“ herumwirbeln lassen. Auf die jüngsten Volksfestgänger warten Kinderkarussell und Babyflug. Um Geschicklichkeit geht es beim Büchsenwerfen und Spickern, um Gemütlichkeit im Alm-Café und natürlich an den Schmankerlbuden.

Einen anderen Volksfestklassiker wird es heuer aber nicht geben: Wie schon Hausham verzichtet auch Miesbach laut Kurz aufs große Brillantfeuerwerk.

sg

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