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Ist glücklich ob der schönen Erfahrung: Melanie Menge (24) aus Miesbach.

„Sie hat etwas, was ich nicht habe“

Wahl zur Weißwurstkönigin: Miesbacherin scheitert im Finale

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Miesbach/Bodenmais-Es hat einfach nicht sollen sein: Die Miesbacherin Melanie Menge musste am Sonntagabend ohne Krone in ihre Heimatstadt zurückkehren. Und so sahen die anderen aus.

Sie konnte die Wahl zur bayerischen Weißwurstkönigin nicht für sich entscheiden. Ein grandioses Wochenende hatte die 24-Jährige dennoch. „Allein das war es schon wert“, sagt die Metzgereifachverkäuferin.

Ein klein wenig traurig ist Melanie Menge aber schon. Wer so weit gekommen ist, möchte schließlich auch den letzten Schritt gehen – in Menges Fall, wäre das der Titel der Weißwurstkönigin gewesen. Menge war kurzfristig und eher überraschend mit sechs weiteren jungen Frauen ins Finale eingezogen (wir berichteten).

Die Krone sicherte sich nun aber eine 21-jährige Hotelfachfachfrau aus Würzburg (Unterfranken). „Sie hat wohl etwas, was ich nicht habe“, sagt Menge. Gram ist sie deshalb aber kein bisschen. Sie gönnt ihrer Kontrahentin den Sieg.

Und so sah die Konkurrenz aus. Siegerin wurde die Dame im blauen Dirndl (3.v.r.), unsere Kandidatin steht links außen.

Nach einem gemeinsamen Ausflug zur Bodenmaiser Glashütte Joska nebst Fotoshooting, feierten die Kandidaten am Samstagabend eine Weißwurstparty mit Stargast. Die bekannte Schlagersängerin und Komponistin Nicki habe einen Auftritt gehabt, bevor sich die jungen Frauen erstmals einem Publikum präsentierten. Richtig ernst wurde es aber erst am Sonntag, als die Teilnehmerinnen nicht nur mit Fachwissen über die Weißwurst glänzen („Welche Kräuter gehören in eine Weißwurst? Wer hat die Weißwurst erfunden?“), sondern auch kreativ sein mussten und etwa ein Gstanzl dichten. Eine Jury, in der unter anderem BR-Moderatorin Uschi Dämmrich-von Luttitz und die ehemaligen ZDF-Sportreporter Sissy de Maas und Sepp Ortmaier saßen, bewertete die Auftritte. Nach welchen Kriterien, „das haben wir nicht erfahren“, berichtet Menge, die nach anfänglichem Lampenfieber durchaus etwas Blut geleckt hat, wie sie gesteht. „Es war zwar ganz schön aufregend, macht aber großen Spaß, auf so einer Bühne vor 3000 Menschen zu stehen.“ Einen zweiten Anlauf im nächsten Jahr möchte die Miesbacherin aber nicht starten. Menge: „Mir ist es hauptsächlich um die Erfahrung gegangen, und die war einfach nur schön.

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