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Waldbrandgefahr Stufe vier - Regierung ordnet Luftbeobachtung an

Das müssen Sie jetzt wisssen

Waldbrandgefahr Stufe vier - Regierung ordnet Luftbeobachtung an

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Die Waldbrandgefahr ist in Oberbayern auf Stufe vier gestiegen. Die Regierung von Oberbayern hat die Luftbeobachtung angeordnet und bittet die Bürger um Hilfe. 

Miesbach - Wegen anhaltend hoher Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberbayern die Luftbeobachtung von Freitag, 19. April, bis einschließlich Montag, 22. April, angeordnet. Dies geschieht in Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Pfaffenhofen a.d. Ilm, das für ganz Oberbayern zuständig ist. Die Flieger starten von den Stützpunkten Eichstätt, Ohlstadt und Erding. Sie erreichen von dort aus gefährdete Wälder in den Landkreisen Ebersberg, Eichstätt, Erding, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Rosenheim. Die Beobachtungsflüge finden einmal täglich jeweils nachmittags statt.

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Waldbrandgefahr Stufe vier - Regierung ordnet Luftbeobachtung an

Wegen zunehmender Trockenheit ist der allgemeine Waldbrandgefahren-Index für Teile im nördlichen und südöstlichen Oberbayern auf Stufe vier gestiegen. Das bedeutet hohe Waldbrandgefahr. Besonders gefährdet sind Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder.

Die Regierung von Oberbayern bittet dringend darum, folgende Warnhinweise zu beachten. Diese gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind. Im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern davon sollten Sie:

  • kein Feuer oder offenes Licht anzünden oder betreiben,
  • keine offenen Feuerstätten errichten oder betreiben,
  • keine Bodendecken abbrennen und keine Pflanzen oder Pflanzenreste flächenweise absengen,
  • keine brennenden oder glimmenden Sachen wegwerfen und nicht rauchen.

Mehr zum Thema: Das bedeutet Warnstufe vier: Daxenfeuer wurden deswegen schon einmal verboten

Luftbeobachtung? Das passiert jetzt

Die Luftbeobachtung ist eine vorbeugende Maßnahme der Waldbrandbekämpfung. Die Regierung von Oberbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Die Flugbereitschaft Oberbayern der Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten. Die ausgebildeten amtlichen Luftbeobachter sind in der Regel Bedienstete der Katastrophenschutzbehörden oder Forstbehörden vor Ort. Weitere Informationen sind im Internet abrufbar unter www.lrst-oberbayern.de.

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