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Feine Zutaten kommen in den Topfen-Stollen von Maria Blindhuber. Je nach Geschmack kann man auch das Orangeat und das Zitronat weglassen oder die Mandeln durch andere Nüsse ersetzen.

Unsere Adventsserie

Das Warten versüßen: Topfen-Stollen gibt es bei Maria Blindhuber schon vor den Weihnachtstagen 

In unserer Adventsserie zeigt uns diesmal Ortsbäuerin Maria Blindhuber aus Parsberg, wie sie ihren Topfen-Stollen macht. Den gibt‘s auf dem Hof der Blindhubers sogar schon in der Adventszeit.

Parsberg – Der Topfen-Stollen gehört für Maria Blindhuber aus Parsberg zur Weihnachtsbäckerei wie die Platzerl und das Kletzenbrot. Einen Unterschied gibt es aber doch: Der Stollen steht schon in der Adventszeit auf dem Kaffee-Tisch. Die Platzerl gibt es da eher selten. „Vielleicht mal eine Kostprobe oder wenn welche zerbrochen sind“, sagt die Bäuerin schmunzelnd.

Was sie an dem Topfen-Stollen so gerne mag: Man kann ihn gleich essen. Im Gegensatz zu anderen Stollen, die mit Hefe gebacken werden und noch etwas ruhen sollen, ist beim Topfen-Stollen Backpulver das Triebmittel. Die Ruhezeit entfällt.

Und so geht’s: Maria Blindhuber mischt auf dem Backbrett 500 Gramm Mehl mit einem Päckchen Backpulver und formt dann eine Mulde. In die kommen 200 Gramm Zucker, zwei Eier, die Schale einer Zitrone und zwei Esslöffel Rum. Die Zutaten werden etwas verrührt und mit 250 Gramm Topfen vermengt. Jetzt schneidet sie 200 Gramm Butter in Stücken darüber, gibt noch 200 Gramm gewaschene und gut abgetropfte Sultaninen, 100 bis 150 Gramm abgezogene, gestiftelte Mandeln und fein geschnittenes Orangeat (50 Gramm) und Zitronat (100 Gramm) dazu. Jetzt wird das Ganze schnell zu einem glatten Teig geknetet. „Der darf nicht zu weich sein, sonst läuft er beim Backen auseinander“, erklärt Blindhuber. Sie selbst verwendet eine Stollenform, aber es geht auch ohne. Dann formt man den Teig per Hand zu einem Stollen und legt ihn so auf das Blech. Bei 170 bis 190 Grad kommt das Gebäck für ein bis eineinviertel Stunden in den Ofen. Blindhubers Tipp: Wer eine Form verwendet, nimmt die etwa eine Viertelstunde vor Ende der Backzeit ab, damit der Stollen eine schöne Farbe und eine feine Kruste bekommt.

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„Wenn der Stollen aus dem Ofen kommt, bestreicht man ihn noch heiß mit Butter und streut dann Puderzucker darüber, dann verbindet sich das schön“, verrät die Bäuerin. Kurz vor dem Servieren kann man ihn noch mal nachpudern, dann ist er strahlend weiß. Kein Wunder also, dass auf dem Hof der Blindhubers in Parsberg alle den Stollen mögen. 

Zur Serie 

Im Advent öffnen wir jeden Tag ein Türchen, hinter dem uns die Orts- und Kreisbäuerinnen aus dem Landkreis etwas Weihnachtliches backen, basteln oder von einem Brauch erzählen. Wenn sinnvoll, gibt es eine genaue Anleitung, damit die besonderen Tipps nicht nur den Landfrauen die Vorweihnachtszeit versüßen.

Von Christine Merk

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