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Gutes Vorbild: Die am Habererplatz bereits etablierte eingeschränkte Halteverbotszone will die Stadt nun auch in weiteren Bereichen Miesbachs ausweisen - allerdings ohne die Bewirtschaftung mit Parkscheinautomaten.

Etliche Straßen betroffen

Wegen Parkchaos: Miesbach bekommt weitere eingeschränkte Halteverbotszonen

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Den Schilderwald lichten und gleichzeitig das Parkchaos entschärfen: Das will die Stadt Miesbach mit weiteren eingeschränkten Halteverbotszonen erreichen. Wir erklären, wo.

Miesbach – Den Schilderwald lichten und gleichzeitig das Parkchaos entschärfen: Die Ausweisung von so genannten eingeschränkten Halteverbotszonen hat sich dafür als probates Mittel erwiesen. Auch die Stadt Miesbach will verstärkt darauf setzen, berichtet Verkehrssachbearbeiterin Nicki Meyer auf Anfrage unserer Zeitung. Bei der Verkehrsschau mit Vertretern von Polizei und Landratsamt sei die Idee entstanden, am Beispiel von Markt- und Haberer Platz auch im Bereich der Frauenschul- und Von Vollmar-Straße, Am Windfeld, am Schopfgraben, an der Schützen- und der Wendelsteinstraße sowie von der Susanna-Waitzinger-Straße bis zur Schmiedgasse (also am sogenannten AOK-Parkplatz) eingeschränkte Halteverbotszonen auszuweisen.

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Das Prinzip ist schnell erklärt. Wie bei einer Tempo 30-Zone stehen an den Einfahrten eines möglichst abgeschlossenen Gebiets Halteverbotsschilder mit dem Zusatz, dass das Parken in ausgewiesenen Bereichen erlaubt ist. Eine entsprechende Markierung auf dem Straßenbelag weist die Stellplätze aus. Wer außerhalb parkt, muss mit einem Strafzettel rechnen. Vorteil für die Autofahrer: Sie wissen genau, wo sie ihr Auto abstellen dürfen und wo nicht. Vorteil für die Anwohner und die Stadt: Das ausufernde Wildparken wird unterbunden.

Wie berichtet, gibt es im Bereich der Frauenschulstraße immer wieder Beschwerden, dass Schüler des Beruflichen Schulzentrums (BSZ), aber auch Wohnmobile oder Lieferwagen die Fahrbahn als Parkplatz nutzen und damit die Ausfahrt aus den abzweigenden Straßen erschweren. Am Schopfgraben würden Anwohnerzufahrten blockiert, am Windfeld seien vor allem Lastwagen ein Problem, weiß Meyer. Deshalb werde man hier bei der Markierung auch einige Lkw-Parkplätze einzeichnen. An der Schützenstraße gehe es vor allem um den Abbau der dort massenhaft aufgestellten Einzelschilder, und am AOK-Parkplatz soll verhindert werden, dass Autos in den Grünflächen abgestellt werden.

Als Beginn der Zonen ist in der Frauenschulstraße das Rondell auf Höhe des Briefkastens vorgesehen, in der Von Vollmarstraße die Abzweigung von der Albert-Schweitzer-Straße beim Friedhof. Am Windfeld sollen Ein- und Ausfahrt direkt auf Höhe des Kreisels bei den Supermärkten beschildert werden. Die Situation an den anderen Straße wird noch geprüft. Auch der Startschuss für die Einrichtung der Zonen steht laut Meyer noch nicht fest. Das Ziel hingegen schon: „Wir wollen eine Verbesserung erreichen.“

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