Entscheidung bekannt: Das planen die Bayern mit Coman

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Nach dem Streit um die Mehrkosten unter anderem beim Bau des Holzkirchner Gymnasiums haben der Landkreis und die Baufirma SEK einen Vergleich geschlossen. 

Nach Streit um Mehrkosten 

Wegen Schulbauten: Landkreis schließt Vergleich mit Baufirma

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Miesbach - Im Auftrag des Landkreises hatte die Baufirma SEK drei neue Schulen errichtet, die Kosten hatten das veranschlagte Niveau aber überschritten. Jetzt haben beide Parteien einen Vergleich geschlossen.  

Große Baumaßnahmen laufen nicht immer ganz reibungslos. Das weiß man auch im Landratsamt. Im März dieses Jahres hat sich der Landkreis mit der Firma SKE auf einen Vergleich geeinigt. Es ging um unvorhergesehene Kosten beim Bau der weiterführenden Schulen. Der Fall wurde publik, als jetzt im Kreistag die nicht öffentlichen Beschlüsse verlesen wurden, bei denen die Geheimhaltungspflicht entfallen ist. 

Bekanntermaßen hat der Landkreis drei Schulen – die FOS Holzkirchen, das Gymnasium Holzkirchen und die Realschule Tegernseer Tal – im Zuge einer öffentlich-privaten Partnerschaft mit der Firma SKE errichten lassen. Die vertraglich vereinbarten Baukosten lagen bei 56 513 828 Euro. Im Bauverlauf waren – so teilte das Landratsamt jetzt auf Nachfrage mit – einige unerwartete Fakten festgestellt worden, die zusätzliche Maßnahmen und Kosten nach sich zogen, insbesondere im Bereich Erschließung. Dabei handelte es sich speziell um Nachträge für die Entwässerung, Bodenbeschaffenheit, die Errichtung einer Trafostation, aber auch Zusatzkosten für die Verlegung von Betonwerkstein, die Lüftungsanlage, die Rampe für die Küchenbelieferung und für die Möbel-Ausstattung des Gymnasiums. 

Diese zusätzlichen Leistungen hatte die SKE dem Landkreis mit einer Summe von 690 000 Euro in Rechnung gestellt. Der Landkreis wollte die Forderungen – entweder inhaltlich oder der Höhe nach – allerdings nicht vollumfänglich akzeptieren. Nach mehr als zwei Jahren endeten die Verhandlungen unter Beisein von Anwälten in einem von beiden Seiten akzeptierten Vergleich. Der in dem Vergleich ermittelte Betrag belief sich auf 283 800 Euro. Im März stimmte der Kreistag der Zahlung an SKE zu.

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