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Runter vom Gas: Wer sich gestern beim Blitzmarathon an den Messstellen nicht ans Tempo-Limit gehalten hat, musste entweder sofort löhnen, oder bekommt in den nächsten Tagen Post.

Blitzmarathon

„Wir machen das nicht zum Selbstzweck“

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Sämtliche Medien hatten ihn angekündigt - erwischt hat es trotzdem wieder einige: beim diesjährigen Blitzmarathon. Trotz teilweise widriger Witterungsbedingungen. 

Miesbach - Überrascht haben dürfte der diesjährige Blitzmarathon kaum einen. Schließlich hatte das Bayerische Innenministerium den Termin öffentlich gemacht – sämtliche Medien hatten berichtet. Dennoch hat es wieder einige erwischt. Rund zehn waren es im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion (PI) Miesbach. 

Eigentlich – das möchte man meinen – dürften die Beamten bei der gegenwärtigen Witterung kaum Geschwindigkeitsüberschreitungen feststellen. Hauptkommissar Reinhard Schuster von der PI Miesbach zufolge halten sich die meisten auch daran. „Einzelne fahren aber trotzdem zu schnell.“ Viele der Angehaltenen, so Schuster, hätten morgens sogar noch daran gedacht, seien aber trotzdem in die (Radar-)Falle getappt. Vor allem im Berufsverkehr hat es demnach mehrere erwischt. 

Gravierende Überschreitungen habe es aber nicht gegeben. Entgegen der Vermutungen verärgerter Tempo-Sünder freut das die Polizei. „Wir machen das ja nicht zum Selbstzweck. Überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen.“ 108 Kilometer pro Stunde bei erlaubten 80 waren der Spitzenwert. Dies sei wohl der Witterung geschuldet. 

Auf diese gehen auch die Bußgelder zurück, die einige Verkehrsteilnehmer bereits in der Nacht zum gestrigen Mittwoch Bußgelder entrichten mussten – wegen Fahrens ohne Winterreifen trotz schneebedeckter Straßen.

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