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Beim gemeinsamen Neujahrsempfang in Bad Tölz hatten Vertreter aus Wirtschaft und Politik vor einigen Monaten bereits mit Robert Trasser (M.) über eine gemeinsame Dachmarke diskutiert.

Wirtschaftsverbände basteln an gemeinsamer Dachmarke

Mit dem "Münchner Oberland" geht es voran

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Landkreis - Zuletzt war nicht viel zu hören vom Projekt „Münchner Oberland“. Doch hinter den Kulissen wird offenbar fleißig an der gemeinsamen Dachmarke für die Landkreise Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen gefeilt. „Es geht voran“, sagt Mitinitiator Reinhold Krämmel.

Das Thema ploppte zunächst als Randnotiz auf. Wie es denn mit dem „Münchner Oberland“ vorangehe, wollte Franz Duttler (Impulszentrum Holzkirchen) bei der Hauptversammlung des Unternehmerverbands (UVM) in den Egerner Höfen wissen. Mit jener Dachmarke also, unter der sich die Standortmarketing-Gesellschaft (SMG) des Landkreises und das Wirtschaftsforum Oberland aus dem Nachbarlandkreis Bad Tölz-Wolfratshausen künftig gemeinsam vermarkten wollen.

UVM-Vorsitzender Klaus Dieter Graf von Moltke sprach von Ideen, die noch nicht ganz ausgegoren seien. Das Projekt gedeihe aber. „Wir müssen noch viele abholen“, sagte er, „und den Begriff der Regionalität etwas breiter sehen.“

Vorsitzender Reinhold Krämmel vom Wirtschaftsforum Oberland bekräftigte das. Vor seiner Wortmeldung stand ein gleichermaßen unterhaltsames wie informatives Referat des Tiroler Marketingexperten Robert Trasser, der einmal mehr die Bedeutung eines starken Auftritts untermauerte. Einige der Mitglieder hatte er damit schon beim gemeinsamen Neujahrsempfang von SMG und Wirtschaftsforum beeindruckt. „Einigen Sie sich auf eine gemeinsame Marke“, riet Trasser. Das sei zwar ein Spagat, ergänzte Krämmel, aber durchaus lösbar: „Es geht darum, nach außen gemeinsam aufzutreten und sich trotzdem die lokale Identität zu bewahren.“ Ein Landkreis allein sei für eine schlagkräftige Dachmarke schlichtweg zu klein.

Krämmel berichtete am Rande der Veranstaltung, das Thema „Münchner Oberland“ konsequent voranzutreiben. Die Resonanz aus Politik und Wirtschaft sei vielfach schon positiv, doch es sei noch viel Überzeugungsarbeit nötig. Seine Bitte an die UVM-Mitglieder: „Nehmen Sie die Idee auf.“

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