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Die Staats- und Landkreispreisträger, die von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (l.), Schulleiter Martin Greifenstein (2.v.l.) und Landrat Wolfgang Rzehak (r.) für sehr gute Leistungen Auszeichnungen erhielten.

Verabschiedung am BSZ Miesbach

Auf beruflichem Weg nicht beirren lassen

157 Absolventen des Beruflichen Schulzentrums in Miesbach können nun auf eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zurückblicken. 18 von ihnen erhielten sogar Staats-und Landkreispreise für besonders gute Leistungen.

mm Landkreis – Sie haben lange auf diesen Tag hingearbeitet, nun stehen ihnen alle Wege offen: 157 Schüler werden das Berufliche Schulzentrum in Miesbach nach dem Abschluss ihrer Ausbildung nun verlassen. Auch Wirtschaftsministerin und Stimmkreisabgeordnete Ilse Aigner erfreute die Absolventen bei der Verabschiedung im Gasthof Zur Post in Bad Wiessee mit ihrer Anwesenheit.

„Wir setzen große Hoffnung in Sie alle, dass Sie die führenden Kräfte von morgen sind“, sagte sie. Sie könne sich an Zeiten erinnern, in denen es schwer war, nach der Ausbildung einen Beruf zu erlangen, „doch es gibt in der Zukunft rosige Aussichten für Sie“. Freilich müsse jeder Einzelne immer dranbleiben, um das zu erreichen, was er sich wünscht. „Es gibt keinen Abschluss ohne Anschluss“, stellte die Ministerin klar. Auch wenn es stets Veränderungen im Job geben könne, sollte jeder immer weiterlernen. „Meinen Ausbildungsberuf Radio- und Fernsehtechnikerin gibt’s heute zum Beispiel schon gar nicht mehr“, fügte Aigner lachend hinzu. „Doch der Tag heute ist jetzt mal ein Meilenstein für Sie, denn Sie fahren die Ernte der letzten Jahre ein.“

Wenn alle so weitermachen wie bisher und sich auf ihrem Weg nicht beirren lassen, dann steht den Ex-Schülern laut Schülersprecher Alexander Huppertz eine tolle Zukunft bevor. Nun gelte es, die erlernten Fähigkeiten um- und das große Maß an Verantwortung, Routine und Erfahrung einzusetzen, „auch wenn Ihnen nun kein Ausbilder mehr auf die Finger schaut“, wie Huppertz verdeutlichte.

Doch das sei laut Schulleiter Martin Greifenstein auch gar nicht nötig. „Es gibt hier im Landkreis so tolle Bildungsvoraussetzungen“, schwärmte er. „Ich fordere Sie nun auf, sich immer weiterzubilden und nie damit aufzuhören.“ Da sich seine ehemaligen Zöglinge aber sowieso als „super angenehme und sehr engagierte Schüler“ erwiesen hätten, sei ihm nicht bange, einer von ihnen könnte seine gesteckten Ziele nicht erreichen. Bei dieser Gelegenheit richtete Greifenstein auch gleich ein paar Dankesworte an den Schulträger: „Es gibt so tolle Lernbedingungen, die hier geschaffen werden. Dafür bin ich dem Landkreis sehr dankbar.“

Nun liegt es aber an den 18 in der Gastronomie, den 92 in der Metallbranche und den 47 in Wirtschaft- und Verwaltungsberufen ausgebildeten Menschen, das Beste daraus zu machen. 18 von ihnen wurden sogar mit Landkreis- und Staatspreisen ausgezeichnet. Diese Ehrungen werden den Erfolgreichsten in ihren jeweiligen Berufen beziehungsweise denjenigen mit einer Zeugnisnote von 1,5 oder besser verliehen.

Auch Landrat Wolfgang Rzehak ließ es sich nicht nehmen, den Fachkräften alles Gute für die Zukunft zu wünschen. „Es fällt nun zwar viel Last von Euren Schultern“, sagte er, „doch jetzt beginnt auch ein Lebensabschnitt mit neuen Herausforderungen für Euch alle.“ Er verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass möglichst alle Absolventen im Landkreis bleiben. „Wir haben hier einen Fachkräftemangel, und Ihr seid unsere Zukunft“, motivierte er die 157 jungen Leute.

Von Philip Hamm

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