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Die Staufalle von oben: Die Brücke der B472 bei Miesbach wird am Montag, 18. Juli, auf Schäden überprüft und deshalb einseitig gesperrt.

B472 bei Miesbach wird auf Schäden überprüft

Nächste Brückensperrung: Stau-Chaos geht weiter

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Miesbach - Die Verkehrsbehinderungen zwischen dem Schlierach- und dem Tegernseer Tal werden nicht weniger: Am Montag, 18. Juli, stellt eine weitere Staufalle die Geduld der Autofahrer auf die Probe.

Gute Nerven brauchen Autofahrer, die in diesen Tagen zwischen Schlierach- und Tegernseer Tal pendeln müssen. Die Sanierung der Schlierachbrücke in Hausham sorgt nahezu täglich für Staus auf der Ausweichroute über Agatharied. Wer dem Chaos entgehen will, umfährt weiträumig über die B 472. Doch auch da wird es am Montag, 18. Juli, eng. Wie das Staatliche Bauamt Rosenheim mitteilt, wird die Brücke über das Schlierachtal bei Miesbach auf Schäden überprüft und die Bundesstraße deshalb einseitig gesperrt. Eine Ampelschaltung regelt den Verkehr.

Eine weitere Staufalle also, und das zur Urlaubszeit. Nicht wenigen Autofahrern dürfte das die Zornesröte ins Gesicht treiben. „Wir wissen natürlich, dass sowas nicht gut ankommt“, teilt Bauoberrat Christian Reichl auf Anfrage unserer Zeitung mit. Trotzdem komme man nicht umhin, die Brückenprüfung durchzuführen. Alle sechs Jahre sei so ein „TÜV“ in Form einer „handnahen“ Prüfung durch einen Ingenieur vorgeschrieben. 

Mit einem sogenannten Brückenuntersichtgerät – eine Art Hebebühne, die an einem Lkw hängt – klopfen die Experten dabei jedes Bauteil ab. Dafür müsse ein jeweils 50 Meter langer Fahrbahnabschnitt gesperrt werden. Auf den Winter und damit auf die Zeit nach Abschluss der Sanierung der Haushamer Brücke verschieben könne man die Maßnahme nicht, erklärt Reichl. „Da ist alles vereist.“

Um die Behinderungen möglichst gering zu halten, werde man die Arbeiten außerhalb der Hauptverkehrszeiten durchführen. Der Experte rechnet mit einem Beginn nach 8.30 Uhr. Wie lange die Prüfung dauert, lasse sich im Vorfeld schwer abschätzen. Sollte alles in Ordnung sein, könne man die Fahrbahn vielleicht schon um 14 Uhr wieder freigeben. Falls kleinere Schäden wie harmlose Betonabplatzer ausgebessert werden müssen, sei eher mit 16.30 Uhr zu rechnen.

Mit größeren Problemen rechnet Reichl nicht. „Zu 95 Prozent wird nichts repariert.“ Auch deshalb, weil das Bauamt die Brücke regelmäßig überprüfen lässt.

sg

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