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Betrugsveruche

Miesbacher im Visier von Trickbetrügern

Miesbach - Nach dem Enkeltrick haben sich Telefonbetrüger nun eine andere Masche einfallen lassen. In Miesbach wären sie in einem Fall fast erfolgreich gewesen. Doch Kommissar Zufall war auf dem Posten.

Zwei Senioren aus dem Miesbacher Raum sind an den vergangenen Tagen ins Visier von Trickbetrügern geraten. Die Polizei fürchtet daher weitere Betrugsversuche und warnt deshalb zu Aufmerksamkeit. So hat bein Unbekannter am Dienstag einen 68-jährigen Wörnsmühler angerufen und ihm mitgeteilt, dass er 48 000 Euro gewonnen habe. Für einen vermeintlichen Notar und den Geldtransport müsse er aber 1000 Euro zahlen. Für diesen Betrag solle er Amazon-Gutscheine kaufen und dann die Nummern telefonisch durchgeben. Der Wörnsmühler meldete sich tags darauf bei der Polizei, die ihn er davon überzeugte, dass er betrogen werden sollte. Am Mittwoch erhielt ein 71-jähriger Miesbacher einen identischen Anruf. Der Mann hatte Glück. Denn er hatte im Supermarkt bereits Amazon-Gutscheine im Wert von 1200 Euro gekauft. Ein aufmerksamer Zeuge – selbst Polizist – stand hinter im Geschäft hinter dem Miesbacher an der Kasse, sprach den Mann an und konnte ihn vor dem Betrugsversuch warnen. Der Betrug wäre gelungen, hätten die Männer die Gutschein-Nummern telefonisch dem Betrüger durchgegeben. Der hätte dann über das Guthaben auf den Gutscheinen verfügen können.

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