L'Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt ist gestorben

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Gleich geht's ab: Unsere Volontärin Nina Probst testet die Mountaincart am Spitzingsee.

Mountaincart - Sommerattraktion am Spitzingsee

Neue Cartbahn mit Suchtpotenzial: Eine Video-Testfahrt

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Spitzingsee - Wer braucht schon Schnee? Mit ein wenig Aluminium auf drei Rädern geht's auch im Sommer den Hang am Spitzingsee hinunter. Wir haben die Mountaincarts getestet - und gefilmt.

Ein skeptischer Blick auf die tiefgelegten Carts, die oben an der Jagahütt’n an der Stümpflingbahn bereitstehen. Viel Schutz scheinen die neuen Gefährte ja nicht zu bieten. Gut, dass alle bei der Einweihung der neuen Attraktion am Spitzingsee einen Helm tragen. Natalie Geisenberger hat ihren eigenen mitgebracht. Für die Rennrodlerin scheinen die Mountaincarts ein Heimspiel zu sein. Als sich die Gruppe samt den Bürgermeistern Franz Schnitzenbaumer und Christian Köck in Bewegung setzt, düst Geisenberger vorne weg.

Nichts für schwache Nerven: Die Testfahrt

Schon in den ersten Kurven wird klar: Die Mountaincarts sind stabil und kippen nicht allzu leicht. Der anfängliche Respekt weicht und der feste Griff um die Bremse lockert sich. Mit der kann die rasante Fahrt auch in den engsten Kurven der Abfahrt gut kontrolliert werden. Einer klingelt und donnert an Schnitzenbaumer vorbei. 

"Ich hab den Bürgermeister überholt"

„Ich habe sogar den Bürgermeister überholt“, prahlt Walter de Alwis, Inhaber des Seehotels Schlierseer Hof, nach der Testfahrt. Viel Platz zum Überholen ist auf der Strecke aber nicht. Zudem lauern kleine Schlaglöcher und größere Steine, um die man besser einen Bogen fahren sollte.

Geht doch: Staatsforsten und Almbauern machen mit

Die Bayerischen Staatsforsten, denen der Weg zum Teil gehört, und die Almbauern, deren Wiesen an die Strecke grenzen, haben sich mit der neuen Attraktion einverstanden erklärt. 

Kuh auf der Strecke? Kann schon mal sein

„Es kann aber schon Mal sein, dass eine Kuh auf der Strecke steht“, sagt Peter Lorenz, Geschäftsführer der Alpenbahnen Spitzingsee. Zum Glück ist das bei der Testfahrt nicht der Fall. Ausweichen oder eine Vollbremsung könnte an der ein oder anderen Stelle schwierig werden. Denn an den steilen Streckenabschnitten nimmt das Cart ordentlich Geschwindigkeit auf.

Bilder der Mountaincart-Testfahrt

Hin und wieder braucht man die auch. Denn wer an leichten Bergauf-Strecken zu viel bremst, muss absteigen und schieben. „Beim zweiten Mal kennt man diese Stücke dann und muss nicht mehr schieben“, sagt Köck, als er die erste Fahrt hinter sich hat. Spaß hatten er und alle anderen Tester sichtlich. „Wir haben das Richtige gefunden“, freut sich Lorenz. 

Geschafft: Nina Probst nach geglückter Testfahrt.

Ab heute bis zum Kirchweihsonntag, 18. Oktober, soll der Fahrspaß die Besucher locken und die Alpenbahnen auch im Sommer attraktiver machen. Eines sei gesagt: Die Abfahrt mit dem Mountaincart hat Suchtpotential. Ist der letzte Abschnitt und die enge Kurve in die Zieleinfahrt geschafft, bekommt man Lust, gleich nochmal hochzufahren. Das sieht auch de Alwis so: „Ich werde mal fragen, ob ich eine Dauerkarte haben kann.“

nip

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