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Optimiert für die anstehenden Aufgaben: Der neue Vorstand besteht aus (v.l.) Revisor Paul Hirschauer, Beisitzer Wolfgang Beil, Zweiter Vorsitzenden Steffanie Nett, Schriftführer Markus Schweiger, Vorsitzendem Carl Langheiter, Beisitzer Bernt Horeth, Schatzmeisterin Anika Bier und Beisitzer Konrad Tradler. 

Museumsverein Miesbach 

Bereit für die heiße Phase

Miesbach - Trotz Finanzkrise der Stadt: Museumsverein bleibt seinem Zeitplan treu. 

Der Miesbacher Museumsverein lässt sich nicht beirren – auch nicht vom absehbaren Haushaltsengpass der Stadt durch einen Einbruch bei der Gewerbesteuer (wir berichteten). Bei der Hauptversammlung im Bräuwirt herrschte rege Betriebsamkeit, wie Vorsitzender Carl Langheiter berichtet: „Wir kommen in die heiße Phase. 2016 ist ein Planungsjahr, 2017 soll das Museum im Kloster realisiert werden.“

Um personell gut gerüstet zu sein, gab es bei der anstehenden Neuwahl eine Rochade im Vorstand. Steffanie Nett – bislang Beisitzerin – löste Wolfgang Beil als stellvertretenden Vorsitzenden ab, der ab sofort als Beisitzer fungiert. „Damit haben wir uns personell besser ausgerichtet“, erklärt Langheiter. Denn Innenarchitektin Nett, die unter anderem den Umbau der Stadtbücherei geplant hatte, soll ihre Fachkompetenz in der anstehenden Planungsphase einbringen. Beil dagegen wolle sich künftig verstärkt darum kümmern, dass das Kloster ein ansprechendes Erscheinungsbild hat. So restaurierte er zuletzt zusammen mit Josef Kratzer das Klosterportal und sparte dem Verein so einiges an Kosten.

Spannend wird es im Juli. Dann soll das Ergebnis der Machbarkeitsstudie vorliegen, die die Stadt in Auftrag gegeben hat. Das Fachgutachten soll unter anderem klären, mit welchem Konzept ein Museum in Miesbach bestehen kann. Auch werden dann belastbare Zahlen bei der Frage der Investitionskosten erwartet. Bislang stehen geschätzt gut zwei Millionen Euro im Raum – abzüglich diverser Zuschüsse.

Insgesamt sei die Stimmung im Verein gut, stellt Langheiter fest. Dies gelte auch für die Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung als Eigentümerin der Immobilie sowie dem Verein der Christian-Schad-Freunde. Die Finanzsituation der Stadt habe man zur Kenntnis genommen, dennoch arbeite man weiter im Zeitplan. „Wir hoffen, dass die Stadt trotz allem das benötigte Geld im Haushalt einstellt“, sagt der Vorsitzende. Die Investition sei ja nicht verschenkt. „Das Geld dient der Wertsteigerung und dem Erhalt des Bestands.“ Und neuen Impulsen für Miesbach. 

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