Schlierseer Badeunfall
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Rettungskräfte am Seeufer nach der Bergung.

Ursache für Badeunfall weiter unklar

Verunglückter Schwimmer nicht bei Bewusstsein

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Schliersee - Die Ursache des mysteriösen Badeunfalls am Schliersee am Sonntagabend ist weiter unklar. Zumindest die Identität des reanimierten Schwimmers hat die Polizei aber nun ermittelt.

Dabei handelt es sich um einen 38-jährigen Spanier, der bei dem Schlierseer (49) zu Besuch war. Warum die beiden bei ihrem Bad im See vor Fischhausen plötzlich untergingen, bleibt nach wie vor ein Rätsel. Wie die Polizei berichtet, wird der Spanier aktuell in einer Münchner Klinik behandelt. Er sei aber nicht bei Bewusstsein und damit auch nicht vernehmungsfähig. Eine Prognose, ob der Mann wieder gesund wird, könnten die Ärzte momentan nicht abgeben.

Zeugenaussagen zufolge war der 38-Jährige 20 Minuten unter Wasser, ehe ihn die Taucher der Schlierseer Wasserwacht aus vier Metern Tiefe wieder an die Oberfläche holen konnten. Anschließend wurde er reanimiert und per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen (wir berichteten). Der 49-jährige Schlierseer, den andere Badegäste an Land gezogen hatten, befindet sich laut Polizei hingegen nicht mehr in ärztlicher Behandlung.

Ursprünglicher Bericht vom Sonntag, 9. August:

Der sommerliche Tag am Schliersee neigte sich schon dem Ende zu, da rief gestern ein Badeunfall die Rettungskräfte auf den Plan. Gegen 17.20 Uhr gingen zwei Männer beim Schwimmen in Fischhausen unter. Während ein Schlierseer (49) von Badegästen an Land gezogen werden konnte und bald wieder ansprechbar war, galt der zweite zunächst als vermisst. Die Rettungskette wurde in Gang gesetzt.

Die Schlierseer Wasserwacht schickte einen Taucher, der in vier Meter Wassertiefe fündig wurde. Durch die schnelle Reaktion der Rettungskräfte konnte der Mann reanimiert werden und wurde per Hubschrauber ins Herzzentrum nach München geflogen. Die Unfallursache ist indes noch völlig unklar. Weder Einsatzleiter Mathias Schnitzbauer noch die Miesbacher Polizei traute sich gestern Abend zu spekulieren. Schnitzbauer: „Dass zwei jüngere Männer einfach so untergehen, habe ich so noch nie erlebt."

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