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Rumäne versteckt Flüchtlinge im Wohnmobil

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Das Wohnmobil des verschuldeten Bauarbeiters wurde sichergestellt. Foto: Bundespolizei
Das Wohnmobil des verschuldeten Bauarbeiters wurde sichergestellt. © Bundespolizei

Irschenberg - Die Bundespolizei hat auf der Autobahn bei Irschenberg ein Wohnmobil gestoppt, in dem sechs unerlaubt eingereiste Syrer versteckt waren. Ein Rumäne hatte sie gegen Bezahlung von Italien nach Deutschland geschleust. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Auf Höhe Irschenberg kontrollierten Rosenheimer Bundespolizisten am Freitag den Fahrer eines Wohnmobils mit italienischen Kennzeichen. Der 38-Jährige hatte einen rumänischen Reisepass und einen italienischen Führerschein dabei. Zunächst schien es, als gäbe es nichts zu beanstanden. Ein prüfender Blick der Fahnder in den Innenraum des Fahrzeugs offenbarte jedoch, dass der Mann nicht allein unterwegs war. Im hinteren Wohnbereich fanden die Beamten sechs Männer. Diese gaben an, aus Syrien zu stammen und zwischen 22 und 34 Jahre alt zu sein. Ihren Schilderungen zufolge waren sie zunächst mit einem Boot über das Mittelmeer bis nach Italien gebracht worden. Dort hätten dann Schleuser die Etappe von Mailand Richtung Deutschland organisiert.

Der Rumäne räumte ein, dass er für die Beförderung insgesamt 2500 Euro kassiert hätte. Die Bundespolizei stellte das Wohnmobil des verschuldeten Bauarbeiters sicher.

mm

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