Wasi hofft nun, dass der Maibaum bald zurückkommt.

Theaterer beraten noch

Das sagt Wasi zum Maibaum-Coup

Schliersee/Grafing - Die haben dem Wasi den Maibaum geklaut! Der Coup der Theaterer ist Tagesgespräch bei ihnen zuhause in Grafing - und natürlich auch in Schliersee. Markus Wasmeier hingegen zittert noch etwas.

Sebastian Schlagenhaufer hatte damit gerechnet, dass der Maibaum-Klau bei Markus Wasmeier bekannt wird, allerdings nicht in dieser Form. "Ich hätte nicht gedacht, dass der Klau solche Wellen schlägt", sagt der 33-jährige Grafinger, der Regisseur beim Laienensemble "Grenztheater Ludwigs Erben" ist. "Wir haben viele Rückmeldungen bekommen. Der Maibaum-Klau ist heute Tagesgespräch in Grafing." Und in Schliersee.

Ein Teil der Gruppe hatte in der Nacht von Montag auf Dienstag den Maibaum in der Gemeinde Schliersee gestohlen, wo Ski-Legende Wasmeier (50) lebt und ein Freilichtmuseum hat. Seit Dienstag steht auch fest, was das Museum leisten muss, um den Maibaum zurückzubekommen: 30 Liter selbstgebrauten Maibock, eine Brotzeit für zehn bis 15 Mann und die Option, dass keiner durstig nach Hause geht. Zudem wird das Museum Fördermitglied des Theatervereins. Die Forderungen waren zunächst "brutal", wie es Wasmeier beschrieb. Die Gruppe forderte 500 Liter Bier und eine Bronze-Statue. "Es war nicht zu erwarten, dass wir das bekommen", gibt Schlagenhaufer zu. "Aber es ist ja üblich, dass man zunächst eine überhöhte Forderung stellt."

Theaterer klauen Wasi den Maibaum

Foto

Ähnlich formuliert es Wasmeier: "Es ist normal, dass die Forderungen erst ins Unermessliche gehen", sagt der Doppel-Olympiasieger von 1994. "Jetzt hoffen wir, dass der Baum rechtzeitig zurückkommt." Geplant ist, dass Ludwigs Erben den Baum am Donnerstag gegen 11.30 Uhr am Wasmeier-Museum aufstellen werden. "Das war der Deal", erklärt Schlagenhaufer. Wann die Diebe den Baum zurückbringen, besprechen sie dem Regisseur zufolge am Mittwochabend am Rande der Theaterprobe.

mla

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