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Sitzfleisch-Challenge gestartet: Diese acht Kandidaten sitzen für ein 8000-Euro-Fahrrad um die Wette. 

Ulkige Schlierseer PR-Aktion

Challenge gestartet: Acht Kandidaten sitzen 8000-Euro-Fahrrad aus 

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Inzwischen ist der Startschuss zur Sitzfleisch-Challenge gefallen - die Kandidaten kommen aus ganz Deutschland. Sie rechnen damit, dass sich der Bewerb bis Sonntagabend hinzieht.  

+++ Update: Challenge gestartet +++

Nachdem sich die Teilnehmer im Medius einem Gesundheits-Check unterzogen hatten, startete die Sitzfleisch-Challenge um kurz nach 18 Uhr - die Kandidaten mussten noch auf Schliersees Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer warten, der von Hausham kommend im Stau stand. 

Das Feld setzt sich aus Kandidaten aus ganz Deutschland zusammen - eine Miesbacherin ist auch dabei. „Ich schaue, dass das Rad hierbleibt“, sagt Lokalmatadorin Monika Brückner. 

Das Gros der Teilnehmer erwartet, dass sich der Wettbewerb bis Sonntagabend hinzieht und ist entsprechend gerüstet: mit Handys, Tablets, Büchern und sogar Häkel-Utensilien. 

Die größte Schwierigkeit - darüber ist man sich im Feld einig - werden die Nächte. Nicht schlafen ist keine Option -  im Schlaf droht das Aus. Denn die ganze Zeit über gilt: Po auf dem Sattel, beide Füße auf den Pedalen. 

Ursprünglicher Artikel

Wie lang kann man auf einem Spinningrad sitzen? Dieser Frage gehen acht abenteuerlustige Kandidaten ab 18 Uhr in der Schlierseer Vitalwelt nach: bei der Sitzfleisch-Challenge, auf deren Gewinner ein 8000-Euro-Pedelec wartet. Wie man auf so eine Idee kommt? Mathias Schrön, Leiter der Gäste-Info Schliersee, beschrieb den Prozess im Interview mit unserer Zeitung folgendermaßen: 

„So was entsteht bei uns immer im Team. In diesem Fall zusammen mit unserem Partner M1-Sporttechnik. Als die ihr neues Pedelec „Spitzing“ genannt haben, wollten wir uns was Besonderes einfallen lassen. Bei einem E-Bike ist zwar das Treten nicht so anstrengend, aber Sitzfleisch braucht man trotzdem. Und schon war die Idee zur Challenge geboren.“ So absurd, dass es schon wieder gut ist. 

Hier geht‘s zum Livestream

Nicht nur was kuriose Ideen, sondern auch was die Organisation angeht, macht den Schlierseer kaum jemand etwas vor. Zwei Kameras zeichenn den Bewerb aus unterschiedlichen Perspektiven auf und ziegen die Bilder live im Stream. Wer wissen will, wie‘s ausgeht, der muss mindestens genauso viel Sitzfleisch beweisen. 

Die Regeln 

Ab 18 Uhr steigen die Teilnehmer auf die Spinningräder. Diese sind ebenso wie die zur Verfügung gestellten Radlerhosen identisch. Zwar brauchen die Kandidaten nicht zu treten, die Füße müssen aber auf den Pedalen bleiben. Alle vier Stunden wird eine Pause von sieben Minuten abgehalten. Gegessen wird auf dem Fahrrad. Wer am meisten Sitzfleisch beweist, also am längsten im Sattel bleibt, gewinnt das 8000-Euro-Pedelec. 

hb

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