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Ist derzeit stark gefordert: Walter Alkofer, Obmann der Lawinenkommission Schliersee, überwacht die Sperrung des Trautweinwegs vom Spitzingsattel zur Oberen Firstalm.

Wegen Schneemassen und Tauwetter

Achtung Lawinengefahr: Sprengungen und Sperrungen im Landkreis

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Große Lawinengefahr herrscht derzeit in den Bergen im Landkreis. Mit ersten Folgen: An der Spitzingstraße wurden Sprengungen durchgeführt, die B307 bei Wildbad Kreuth ist gesperrt.

Spitzingsee/Kreuth – Schon am Sonntag ahnte Walter Alkofer, dass sich die Lawinengefahr im Spitzinggebiet über Nacht zuspitzen würde. Vier Sprengungen oberhalb der Spitzingstraße vereinbarte der Obmann der örtlichen Lawinenkommission mit seinen Kollegen. Um kurz nach acht Uhr am Montagmorgen ließen sie dann die Verbindung zwischen Neuhaus und dem Spitzingsattel für den Verkehr sperren.

Eine gute Stunde später war alles vorbei. „Der abgeglittene Schnee ist zwischen 30 und 50 Meter über der Straße zum Stillstand gekommen“, berichtet Alkofer. Die befürchtete Räumung sei dadurch ausgeblieben, auch Bäume seien keine mitgerissen worden. „Die Skifahrer haben gejubelt“, meint Alkofer schmunzelnd. Schon am frühen Vormittag konnten sie wieder auf die Piste.

Zum Jubeln ist Alkofer angesichts der weiter angespannten Lage nicht zumute. Aufgrund der Schneemassen und des Tauwetters in den kommenden Tagen herrscht große Lawinengefahr in den Bergen im Landkreis (Gefahrenstufe vier). Der Trautweinweg zur Oberen Firstalm und die Valepper Straße ab der Waitzinger Alm bleiben bis auf Weiteres gesperrt.

Der durch den Wärmeeinbruch nasse, schwere Schnee könne jederzeit auf der 50 bis 100 Zentimeter tiefer liegenden Eisschicht abgleiten, erklärt Alkofer. „Das muss man im Auge behalten.“

Auch das Tegernseer Tal ist von der Lawinengefahr betroffen. Seit Montagmittag ist die Bundesstraße 307 bei Wildbad Kreuth in beiden Richtungen gesperrt. Auch am Achenpass wurde eine Sperrung eingerichtet.

Alle Informationen rund um die Lawinengefahr in Bayern erhalten Sie in unserem News-Ticker.

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