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Ein Gläschen Sekt zur Taufe: (v.l.) Schliersees Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer, General Manager Caroline Dobiey und Karma-Chairman John Spence stoßen auf die offizielle Umbenennung des Alpenclubs in Karma Bavaria an.

Alpenclub Schliersee wird Karma Bavaria

Viel mehr als nur ein neuer Name

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Schliersee - Der Alpenclub Schliersee wird fünf Jahre nach dem Besitzerwechsel in Karma Bavaria umgetauft. Jetzt hat die Kernsanierung der Zimmer begonnen.

Einfach nur ein neues Schild an die Wand schrauben, damit war es für Caroline Dobiey nicht getan. Für die Hotelmanagerin sollte sich erst im Inneren des ehemaligen Schlierseer Alpenclubs einiges tun, das den Besitzerwechsel für den Gast tatsächlich erlebbar macht. Und so dauerte es ganze fünf Jahre, bis das Haus in Karma Bavaria umgetauft wurde. Damit gehört das Hotel am Kirchbichlweg in Schliersee nun auch offiziell zur Karma-Group des gebürtigen Briten John Spence.

Das Unternehmen, das sich als „internationale Reise- und Lifestyle-Marke“ vermarketet, vereint 27 Resorts auf vier Kontinenten. Rund 70 000 Mitglieder können dort ihren Urlaub verbringen. Neben Hotels hat Karma auch luxuriöse Ferienhäuser mit Concierge-Services im Angebot. Schliersee ist dabei erst der fünfte Standort in Europa und sogar der einzige in Deutschland. Ein exklusives Konzept also, das aber dennoch offen für normale Urlauber bleiben soll. So sind zwar die Hälfte der 55 Doppelzimmer und 30 Suiten des ehemaligen Alpenclubs den Mitgliedern vorbehalten, die andere Hälfte wird jedoch auf dem freien Markt angeboten und kann von Jedermann gebucht werden.

In den vergangenen fünf Jahren ist laut Dobiey einiges passiert. Neben dem Restaurant ließ die Karma-Gruppe auch den Poolbereich sanieren. Das Mammutprojekt steht allerdings noch bevor: die Kernsanierung der Zimmer. Pünktlich zur Hoteltaufe ist die erste Muster-Suite fertiggestellt. „Gewissermaßen als Duft- und Fühlprobe für unsere Gäste“, erklärt Dobiey. In den kommenden zwei bis zweieinhalb Jahren würden alle Wohneinheiten auf den Vier-Sterne-Superior-Standard des Karma-Urlaubsresorts aufgerüstet. Schritt für Schritt, wie die Managerin betont. „Damit können wir einen Trakt nach dem anderen umbauen, ohne unser Hotel für eine bestimmte Zeit komplett stillzulegen.“

Mit dem Umbau der Zimmer ist es aber noch nicht getan. Auch die Lobby und die Außenanlagen sollen aufgehübscht werden. Eventuell, so Dobiey, werde man auch über einen Neubau auf dem Grundstück nachdenken. „Das ist aber noch nicht spruchreif.“

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