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Haben sich Rock und Pop verschrieben: (v.l.) Daniel Maurer, Guido Kill, Jay und Marc Holmes wollen mit ihrer Band „Nevershire“ größere Bekanntheit erlangen. Aktuell laufen sie in Italien im Radio, deutsche Sender haben die Band in der sogenannten Bemusterung. Je mehr Menschen sich einen ihrer Songs wünschen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie gespielt werden.

Band-Projekt „Nevershire“

„Wir wollen ins Radio“

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In Italien läuft bereits ein Song der Band Nevershire im Radio. Nun sollen deutsche Sender folgen.

Schliersee – Es ist die nächste Stufe einer Treppe, an deren Ende der musikalische Erfolg stehen könnte. Das Band-Projekt „Nevershire“, an dem der Schlierseer Musiker Guido Kill (40) mitwirkt (wir berichteten), ist mit seinem Song „Done“ im Radio angekommen – zunächst allerdings hauptsächlich in Italien.

Doch auch bei deutschen Sendern ist die Gruppe mit ihrer Platte bereits in der sogenannten Bemusterung. Radiosender bieten Künstlern auf diesem Wege eine Plattform, ihre eingesendeten Tracks zu präsentieren. Jetzt geht es darum, dass das Werk auch gespielt wird. Voraussetzung dafür: „Viele Leute müssen sich einen Song, beispielsweise ’Done’, wünschen“, hofft Kill, der sich schon über erste Erfolge freuen kann. Der Berliner Piratensender Powerplay hat schon ein Lied gespielt. Und zwei Krankenhaussender. „Wenig sexy“, räumt Kill lachend ein. „Aber Hauptsache, es wird gehört. Es ist wichtig, alle Kanäle zu bedienen.“

Bei besagtem Titel, sagt der Schlierseer, handele es sich um ein „relativ konträres“ Stück. Die musikalische Bandbreite reiche von „balladesk bis metal-mäßig und relativ hart im Refrain“. Auf dem Erstlingswerk der Band, das den Titel „Remove before Flight“ trägt, ist es der „Opener“, das erste Lied also. „Und insgesamt eines der rockigsten“, wie der hauptberufliche Sozialpädagoge betont.

Seit Mitte Februar ist die Band mit ihrem Album in der Bemusterung. 90 Tage dauert diese, bevor das Material in den Archiven der Sender verschwindet. „Jetzt gilt’s also“, sagt der Gitarrist, der freilich in nicht allzu großen Kategorien denkt. „Unsere Taktik ist es, alle Freunde und Bekannten zu bitten, sich den Song zu wünschen. So werden vielleicht weitere Sender auf uns aufmerksam.“

Grundsätzlich, so Kill, sei die Resonanz auf das Projekt, das noch keinen Live-Auftritt vorweisen kann, schon „durchaus vielversprechend“. Ein erstes Amateur-Musikvideo sei bereits in den ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung rund 2500 Mal angeklickt worden. Und auch einige hundert Facebook-Fans konnte sich „Nevershire“ schon erspielen. Nun, finden die Musiker, müsse die nächste Stufe erklommen werden. „Unser Wunsch ist es, bald in den öffentlich-rechtlichen Sendern gespielt zu werden.“ Dazu zählen neben Bayern 1 bis 3 unter anderen HR, SWR, MDR sowie NDR. Kill: „Man muss die Stationen nur telefonisch oder im Internet kontaktieren, und sich einen Titel von unserem Album wünschen.“

ah

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