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Jetzt geht’s in die Tiefe: Während der Kindergarten-Anbau (r.) am Schlierseer Heimatmuseum schon recht fertig aussieht, gehen die Arbeiten an der Lauterstraße gerade erst los. Im Juni soll dann alles über die Bühne sein.

Neuer Kindergarten nähert sich der Fertigstellung

Baustelle am Schlierseer Heimatmuseum: Lautererstraße gesperrt

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Die Lautererstraße in Schliersee ist aufgerissen, die vorerst letzte Etappe der Umgestaltung des Bereichs rund um das Heimatmuseum hat begonnen. So sieht der weitere Zeitplan aus.

Schliersee – Nicht nur aufgrund ihrer prominenten Lage hat die Baustelle am Schlierseer Heimatmuseum für einiges an Aufsehen gesorgt. „Manche haben schon von Schliersee 21 gesprochen“, witzelte Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer (CSU) nun im Gemeinderat. Jetzt neigt sich das Großprojekt des Kindergarten-Anbaus an dem mehr als 600 Jahre alten Gebäude langsam aber sicher dem Ende zu. Mit den Arbeiten an der Lautererstraße ist nun auch die letzte Etappe gestartet. Im Juni soll die Ortsmitte dann in neuem Glanz erstrahlen.

Der nahende Zielstrich sorgt bei allen Beteiligten für eine spürbare Erleichterung. Auch Architekt Johannes Wegmann, in den vergangenen Monaten Dauergast im Sitzungssaal des Rathauses, war guter Dinge, „dass dies einer meiner letzten Sachstandsberichte zu diesem Thema ist“. Dennoch machten Wegmann und Gemeinde-Geschäftsleiter Jörn Alkofer klar, dass das Restprogramm nach wie vor sportlich ist. „Die Baustelle hat eine so hohe Schlagzahl, da müssen wir jede Störung vermeiden“, sagte Alkofer, nachdem sich Wolfgang Schauer (Ausschussgemeinschaft) nach einem Tag der offenen Tür vor der offiziellen Eröffnung des Kindergartens in den Pfingstferien erkundigt hatte.

Zumindest was das Gebäude anbelangt, sind die gröbsten Arbeiten mittlerweile erledigt. Der Holzboden im Saal im ersten Stock ist verlegt, die Kindergartenmöbel im Erdgeschoss sind aufgebaut. Auch die Fassade ist weitgehend komplett, berichtete Wegmann. „Es fehlt nur noch die letzte Lage Putz im unteren Bereich.“ Die Holzlamellen, mit denen der Architekt den Spagat zwischen einer an die historische Tenne angelehnten, geschlossenen Außenoptik und einem lichtdurchfluteten Inneren meistern will, sind größtenteils montiert. Gleiches gilt für die Glasbrüstung und das Stahlgerüst der Treppe im Übergangsbereich zum Heimatmuseum. In den kommenden beiden Wochen stehe zudem die „Grundmodellierung“ der Außenanlagen an, erklärte Wegmann.

Ein paar Schritte weiter geht es schon jetzt richtig rund. Der Asphalt der Lautererstraße ist abgetragen, die Arbeiten an Wasser- und Stromleitung haben begonnen. Im Mai soll die Straße dannihren Belag aus Pflastersteinen erhalten. Die Anwohner seien über die Sperrungen informiert, betonte Alkofer. Verbesserungsvorschläge seien jederzeit willkommen.

Da die Tagestouristen die geplanten Kurzzeitparkplätze in der Anfahrtszone des Kindergartens bereits jetzt für sich entdeckt hätten, machte sich Alkofer für eine baldige Markierung und Beschilderung stark. Mehr als sieben Autos hätten aber keinen Platz. Florian Zeindl (CSU) war das immer noch zu viel. Sechs Plätze würden reichen, fand er. „Sonst haben wir hier eine Engstelle.“ Schauer sah das ähnlich. „Am Wochenende stehen da eh lauter Dauerparker.“

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