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Auf dieser Schlierseer Wiese soll Sixtus neu entstehen - wenn die Bürger nicht dagegen stimmen.

Initiatoren haben inzwischen "paar hundert Unterschriften"

Orts-SPD stimmt für Bürgerbegehren zu Sixtus

Schliersee - Nach den Schlierseer Grünen hat sich nun auch der Ortsverein der SPD in Sachen Ansiedlungspläne der Firma Sixtus in Schliersee zu Wort gemeldet.

Bei der Hauptversammlung in „Schneck’s Bierbrunnen“ beschlossen die anwesenden Mitglieder einstimmig, das laufende Bürgerbegehren gegen die Gewerbeansiedlung zu unterstützen. Den entsprechenden Antrag hatte Kurt Weber gestellt.

Die Initiatoren haben inzwischen „ein paar hundert“ Unterschriften gesammelt, wie Babette Wehrmann, eine der beiden Verantwortlichen, auf Anfrage mitteilt. Sie geht davon aus, dass die notwendigen 570 Unterschriften leicht zusammenkommen. Unterdessen bestehe für deren Abgabe „keine Eile“, wie Wehrmann sagt. Ferner geht sie davon aus, dass in einem geheimen Bürgerentscheid noch mehr gegen das Vorhaben stimmen würden, als beim Begehren, bei dem die Unterstützer ja namentlich erkennbar sind.

Der nächste Schritt in der Causa wird folglich der Start ins Bebauungsplan-Verfahren. Wie der Schlierseer Geschäftsleiter Jörn Alkofer sagt, soll der Gemeinderat im Juni entscheiden. Dann werden Befürworter und Gegner der Sixtus-Ansiedlung genauer wissen, was an der Seestraße entstehen soll. Die Pläne von Sixtus-Miteigentümer Franz Kroha und dessen Firma Immoinvest, die als Antragsteller auftritt, sind zwar im Wesentlichen bekannt. Doch es liegt an der Gemeinde, einen Bebauungsplan hinzubekommen, der im Einklang mit Recht und Gesetz steht, etwa dem Immissionsschutz. Mit der Überarbeitung der Planung hatte der Gemeinderat den Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München beauftragt. 

dak

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