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Bissiger Redner: Wolfgang Ober alias Xaver Terofal wird auch heuer die Fastenpredigt halten. 

Derblecken in Schliersee

„Einige sollten sich warm anziehen“

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Neue Wirtin lässt beim Schlierseer Starkbieranstich alles beim Alten. Restkarten gibt es ab Mittwoch.

Schliersee– Bis zum 23. März dürften die Temperaturen merklich nach oben geklettert sein. Dennoch: „Einige sollten sich warm anziehen“, sagt Wolfgang Ober, der beim Schlierseer Starkbieranstich wie gewohnt den Fastenprediger Xaver Terofal geben wird. In den gleichnamigen Schlierseer Gasthof wird zum ersten Mal nicht der bisherige Wirt Alois Gartenleitner, sondern die neue Betriebsleiterin Birgit Eham einladen. Also alles neu?

Mitnichten. „Es bleibt alles beim Alten“, sagt Eham. „Ich will mir das heuer erst einmal so anschauen.“ Anschließend werde man sich zusammensetzen, ein Resümee ziehen und gegebenenfalls Änderungen ausarbeiten. Eine potenzielle Erneuerung, allerdings erst für das kommende Jahr, gibt Eham bereits jetzt preis: „Es gibt Überlegungen, nächstes Jahr vielleicht eine zweite Vorstellung anzusetzen.“ Der Bedarf ist offenbar da – der Starkbieranstich hat sich in den vergangenen fünf Jahren im Veranstaltungskalender der Marktgemeinde etabliert.

Bewährt hat sich auch das Programm. Begrüßung durch die Betriebsleiterin, Vorstellung des Starkbiers durch Vertreter der Brauereien Tegernsee und Hopf, Obers gewohnt bissige Fastenpredigt sowie abschließend ein Einakter des Schlierseer Bauerntheaters. Und zwischendurch musikalische Einlagen.

Wen genau Xaver Terofal heuer derblecken wird, verrät Ober im Vorfeld natürlich nicht. „Es gibt in Schliersee viele Ecken und Kanten, Baustellen sowie Personen und Persönlichkeiten, die sich wieder den ironischen Spiegel ihres Handels vorhalten dürfen“, sagt der Fastenprediger. Zumindest einen kleinen Fingerzeig lässt sich Ober schließlich doch entlocken: An den Kragen gehen wird es unter anderem den Größen aus der Lokalpolitik.

Wie viele Karten am kommenden Mittwoch, 21. Februar, noch zu haben sind, steht noch nicht fest. Zwar sollten die bereits reservierten Karten bis zum Aschermittwoch abgeholt werden – heuer ließ sich das gewohnte Prozedere aber nicht realisieren. „Die sind mit dem Drucken nicht fertig geworden“, sagt Eham. Insgesamt stehen 330 Plätze zur Verfügung, ein Großteil dürfte bereits vergriffen sein. Klar, wer einmal da war, reserviert gleich fürs nächste Jahr.

Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr, anschließend Brotzeit (im Ticketpreis enthalten). Beginn ist um 20 Uhr. Karten kosten 30 Euro (Saal) oder 25 Euro (Empore).

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