Nur noch tot konnte der Mann aus dem Raum München geborgen werden. Hier transportiert ein Polizeihubschrauber den Verunglückten an einer Seilwinde hängend.
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Nur noch tot konnte der Mann aus dem Raum München geborgen werden. Hier transportiert ein Polizeihubschrauber den Verunglückten an einer Seilwinde hängend.

Einsatz der Bergwacht

Bergunglück am Taubenstein: Polizei sucht Zeugen

  • Bettina Stuhlweißenburg
    VonBettina Stuhlweißenburg
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Dramatischer Einsatz am Taubenstein: Ein Wanderer aus München ist am Taubenstein abgestürzt. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Spitzingsee - Der Wanderer war am Freitagmittag allein unterwegs, als er an einer Rinne mittig unter dem Taubenstein abstürzte. Drei junge Männer, die an einem dortigen Felsen klettern wollten, fanden den Verunglückten und alarmierten gegen 13 Uhr die Bergwacht.

Bergunglück am Taubenstein: Kletterer finden verunglückten Bergsteiger

Nach Angaben von Lorenz Haberle, Pressesprecher der Bergwacht Schliersee, handelt es sich bei dem Unglücksort nicht um eine besondere Gefahrenstelle, tödliche Abstürze sind ihm dort nicht bekannt. „Aber ausrutschen kann man natürlich immer“, so Haberle. Davon geht die Bergwacht derzeit auch als Ursache des Unglücks aus.

Gute drei Stunden dauerte der Einsatz im Taubensteingebiet. Die Bergwacht war mit fünf Rettern im Einsatz. Außerdem waren drei Kräfte des Kriseninterventionsteams der Bergwacht Bayern vor Ort sowie drei Polizeibergführer. Auch ein Rettungshubschrauber aus Murnau war vor Ort, laut Haberle darf dieser aber keine Toten bergen. Das übernahm dann ein Polizeihubschrauber mithilfe einer Seilwinde.

Nach Angaben der Polizei war der Verunglückte 88 Jahre alt - und nicht, wie von der Bergwacht zunächst mitgeteilt, 70 Jahre alt. Die Polizei sucht nun Zeugen, die das Unglück am Freitagmittag beobachtet haben.

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