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Doppelte Einweihung: Pfarrer Hans Sinseder segnet am Seeufer neues Fahrzeug und Boot der Schlierseer Feuerwehr.

Neues Auto, neues Boot

Fuhrpark ist komplett: Feuerwehr Schliersee top ausgestattet

Zu Lande wie zu Wasser ist die Schlierseer Feuerwehr wieder auf bestem Niveau ausgestattet. Nun wurden die letzten beiden Neuanschaffungen geweiht. Man hat sie sich einiges kosten lassen.

Schliersee – Was vor fünf Jahren mit einem Fahrzeugbeschaffungskonzepts begann, fand nun mit der Segnung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs Logistik seinen Abschluss. Zugleich wurde das bereits 2016 angeschaffte Motorrettungsboot getauft. Die Feuerwehr Schliersee ist nun wunschgemäß ausgestattet.

2014 hatte die Schlierseer Feuerwehr das Tanklöschfahrzeug 2000 in Betrieb gestellt, jetzt folgte mit dem neuen Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik die zweite noch fehlende Komponente. Kostenpunkt nach Angaben der Feuerwehr: 195.000 Euro inklusive Beladung. Das neue Einsatzfahrzeug ist mit einem modularen Wechselsystem für Rollwagen ausgestattet. Je nach Einsatzsituationen kann das Fahrzeug mit 13 unterschiedlichen Rollwägen bestückt werden. Der Dank der Feuerwehr galt der Gemeinde für die Neuanschaffungen sowie den Bürgern, die für das ganze Fahrzeugbeschaffungskonzept 45.000 Euro – also über zehn Prozent der Gesamtkosten von knapp 400.000 Euro – gespendet haben. Staatliche Zuschüsse gab es rund 80.000 Euro. Den Rest trägt die Gemeinde.

Nach dem Empfang am Gerätehaus begann die Feier mit einem Festzug in den Kurpark, angeführt von den Raffemoser Musikanten. Am Seeufer waren die Neuanschaffungen geschmückt sowie ein Altar aufgebaut. In einer feierlichen Zeremonie segnete Pfarrer Hans Sinseder Fahrzeug und Rettungsboot. Auch die weltliche Taufe des Bootes wurde mit dem Vergießen einer Flasche Sekt über dem Bootsrumpf vollzogen. Das Wasserfahrzeug trägt nun den Namen des Schlierseer Schutzpatrons Sixtus. Vom Angebot, Fahrten mit dem Boot zu unternehmen, machten die Besucher gerne regen Gebrauch.

In ihren Ansprachen lobten sowohl Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer als auch Kreisbrandrat Anton Riblinger das Beschaffungskonzept der Feuerwehr ausdrücklich.

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