Leonhardi Fischhausen 2017
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Gut gelaunt waren die Wallfahrer auf dem Weg nach Fischhausen.
Leonhardi Fischhausen 2017
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Wichtig für die Schalkfrau an Leonhardi: Die Frisur muss sitzen.
Leonhardi Fischhausen 2017
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Fesch hergerichtet waren bei Leonhardi nicht nur die Rösser sondern auch ihre Reiter.
Leonhardi Fischhausen 2017
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Viel los: 48 Gespanne und 3000 bis 4000 Zuschauer waren da.
Leonhardi Fischhausen 2017
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Hier wird Brauchtum groß geschrieben: die Leonhardi-Fahrt in Fischhausen.
Leonhardi Fischhausen 2017
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Hier wird Brauchtum groß geschrieben: die Leonhardi-Fahrt in Fischhausen.
Leonhardi Fischhausen 2017
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Hier wird Brauchtum groß geschrieben: die Leonhardi-Fahrt in Fischhausen.
Leonhardi Fischhausen 2017
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Hier wird Brauchtum groß geschrieben: die Leonhardi-Fahrt in Fischhausen.

Wallfahrer sind zufrieden

Glück für Ross und Reiter: Trockene Leonhardi-Fahrt in Fischhausen

Fast schien es, als hätte der Heilige Leonhard bei Petrus ein gutes Wort eingelegt: Gerade rechtzeitig vor dem Wettersturz ging die Leonhardi-Fahrt in Fischhausen über die Bühne.

Fischhausen – Die Glöckchen an den Kummets um den Hals der Pferde sind schon von Weitem zu hören, als der Leonhardi-Festzug von der Ortsmitte aus am Schliersee entlang Richtung Fischhausen zieht. Im Vorbeifahren spenden ihnen dort beim dreimaligen Umritt vor der Leonhardi-Kirche Pfarrer Hans Sinseder, Diakon Alois Winderl und Weihbischof Wolfgang Bischof den Segen mit Weihwasser, ehe sich alle für den festlichen Freiluft-Gottesdienst auf der großen Wiese hinter der Kirche versammeln um des Heiligen Leonhard, dem Schutzpatron des Viehs, zu gedenken.

Glück mit dem Wetter hatten die Wallfahrer am gestrigen Sonntag allemal. Auch wenn der Himmel bedeckt war und der Wind die Fahnen der Gebirgsschützen wehen ließ, blieben alle Schalkfrauen, Trachtler und Ministranten, anders als im Vorjahr, immerhin trocken. 48 Gespanne hatten sich in diesem Jahr zu der traditionelle Leonhardifahrt, die seit dem 17. Jahrhundert stattfindet, angemeldet – und waren laut Leonhard Markhauser vom Leonhardi-Komitee auch gekommen.

Nach Schätzungen des Organisators betrachteten etwa 3000 bis 4000 Zuschauer, auf jeden Fall bei Weitem mehr als im letzten Jahr, mit Begeisterung die mit Blumen geschmückten Rösser samt ihrer mit Kränzen umwickelten Dax- und Truhenwagen, die die Schalkfrauen, Ministranten und Trachtler in ihrer festlichen Tracht sicher zur Andacht transportierten. Begleitet von den Musikstücken der Schlierseer Blaskapelle. Und auch die Reiter haben sich und ihre Haflinger und Kaltblüter prachtvoll herausgeputzt für den Höhepunkt im jährlichen Festkalender.

„Wir sind rundum zufrieden“, sagte Markhauser. Grund dafür ist auch, dass keine Unfälle oder andere Vorfälle passiert waren. Mit Hilfe der Feuerwehr, Polizei und des Rettungsdiensts wurde das Gelände von der Schlierseer Ortsmitte bis zur Fischhauser Leonhardikirche und auch die Wiese für den Freiluft-Gottesdienst bestens abgesichert. Somit konnten die Wallfahrer zufrieden und gesegnet den Tag bei Musik und Tanz im Schlierseer Terofal aufklingen lassen. 

Von Tamara Scheid

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