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Die Technik mit der Seilwinde steht bei den Übungen im Fokus.

ADAC Luftrettung und Bergwachten aus dem Umland

Großaufgebot am Spitzingsee: Hunderte Retter trainieren den Ernstfall

Spitzingsee – Hubschrauber-Crews der ADAC Luftrettung und Bergwacht trainieren vom heutigen Montag bis Freitag, 16. September, die Rettung mit der Seilwinde.

Beteiligt sind rund 120 ADAC-Piloten, Bordtechniker, Notärzte, Rettungsassistenten sowie 27 Bergwachten aus dem Umland.

Eines der Szenarien: Ein Wanderer erleidet einen Herzinfarkt und kann mit den bodengebundenen Rettungsmitteln nicht erreicht werden. Aufgabe des Piloten bei dem anspruchsvollen Flugmanöver ist es dann, den Hubschrauber möglichst ruhig über der Einsatzstelle schweben zu lassen. Der Bordtechniker steht bei geöffneter Seitentüre auf den Kufen des Helikopters und seilt Notarzt und Rettungsassistenten an der Winde ab, um den Patient anschließend nach oben zu hieven. Die Luftretter trainieren solche Manöver unter anderem zur Vorbereitung auf die kommende Wintersaison.

Zum Einsatz kommt es zur Bergung in den Alpen oder in unwegsamem Gelände, erklären die Veranstalter. Über 200 Mal kam das Verfahren mit den Hubschraubern „Christoph Murnau“ und „Christoph 1“ aus München 2015 zum Einsatz, in diesem Jahr bereits 179 Mal.  

mar

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