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„Sonst ungemütliche Nacht gehabt“

Brief an die Bergwacht: Wanderer dankt seinen Rettern

  • Nina Probst
    vonNina Probst
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Er verirrte sich auf einer Bergwanderung bei Schliersee und wusste sich in der Dunkelheit nicht zu helfen: Ein Urlauber (71) rief um Hilfe und wurde von der Bergwacht gerettet. Mit einem Brief bedankt er sich.

Schliersee – Die Redaktion erreicht der Brief eines 71-Jährigen aus Freiberg am Neckar (Baden-Württemberg), in dem er sich bei seinen Rettern bedankt. Rolf Burger war während einer Wanderung bei Schliersee in die Dunkelheit geraten und hatte sich verlaufen. Durch laute Hilferufe machte er auf sich aufmerksam und jemand alarmierte die Rettungskräfte der Bergwacht. Ihnen gilt sein Dank. Wir haben mal nachgefragt, was an jenem Abend im August passiert ist.

Herr Burger, wie kam es denn, dass Sie im Dunkeln durch die Schlierseer Berge irrten?

Burger: Bisher verbrachte ich meinen Urlaub meist in Frankreich am Meer. Diesmal wollte ich den Badeurlaub an den Schliersee verlegen. Weil die Landschaft so beeindruckend schön war, machte ich mich zum Wandern auf. Das war ein Sonntagnachmittag. Kurz vor dem Ende meiner Wanderung traf ich bergabwärts auf einen schmalen Pfad mit Geröll und Schlamm – trotz der guten neuen Bergschuhe und Gehhilfen war der jedoch nicht begehbar.

Sie sind also wieder umgedreht?

Burger: Ja, ich musste meinen langen Rückweg antreten und geriet so in die Dunkelheit. Da verlor ich dann meinen Weg. Verzweifelt rief ich um Hilfe. Drei Männer aus Neuhaus hörten mich rufen und alarmierten gegen 21.30 Uhr die Bergwacht. Die Einsatzkräfte fanden mich eineinhalb Stunden später.

Da waren Sie sicher erleichtert.

Burger: Ja, und aus tiefstem Herzen dankbar. Die Männer machten mir keine Vorwürfe und waren einfach froh, dass sie mich unversehrt vorgefunden haben. Weil es tagsüber warm war, hatte ich nur eine kurze Hose und ein T-Shirt an. Ohne Hilfe der Bergwacht hätte ich eine ungemütliche Nacht mit Unterkühlung verbringen müssen. Ich musste erst 71 Jahre alt werden, bis ich den wunderschönen Schliersee kennenlernen durfte – ich komme wieder. Dann aber mit einer Taschenlampe.

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