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Bald bezugsfertig: Die Container im Garten der Kita Regenbogen stehen den Kindern der neuen Gruppe „Waldecker“ pünktlich zum 4. September zur Verfügung. 

Auch der Neubau am Heimatmuseum hat schon einen Namen

Kindergarten Schliersee: Containerbau ist da

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Endlich sind die Container da. Am 4. September wird die neue Schlierseer Kindergartengruppe in die Interimsräume im Garten der Kita Regenbogen einziehen. Einen Namen hat sie schon.

Schliersee – Spannende Zeiten stehen den kleinen Waldeckern bevor. Der Weg in ihre zukünftige Heimat führt die neuen Schlierseer Kindergartenkinder nämlich zuerst in ein Containerdorf. Dort werden sie so lange spielen, bis der Anbau am Heimatmuseum fertig ist (wir berichteten). Am Freitag hat ein Autokran die mobilen Räume auf der vom Schlierseer Bauhof errichteten Holzkonstruktion im Garten der Kita Regenbogen abgestellt. Beziehen werden die Kinder ihr Übergangs-Domizil pünktlich am 4. September, sagt Leiterin Barbara Waldschütz. „Und wir wollen, dass sie es so gut wie möglich haben.“

Dafür hat das Kita-Team schon jetzt eine Menge getan. Möbel und Spielzeug sind bestellt, drei neue Mitarbeiter engagiert. Zwei kümmern sich um die neue Gruppe „Waldecker“ im Container. Die kleinen „Maxlrainer“, die später ebenfalls im Neubau unterkommen werden, werden vorerst noch in der Kita Regenbogen mitbetreut. Bis dahin wird auch die neue Leiterin, Berit Steuer, hier ihr Büro haben.

Seit sechs Jahren kümmert sich Steuer als Erzieherin in Schliersee um das Wohl der Kinder. Umso mehr freut sie sich auf ihre Führungsaufgaben. „Ich bin sehr gespannt, wie das alles wird“, sagt sie. Bei einem Teamtag habe sich das Personal bereits beschnuppert und die Strukturen für die Zeit bis zum Einzug in die neue Einrichtung festgelegt. „Damit wir wissen, wie wir das alles meistern können“, sagt Steuer.

Obwohl bis zur Fertigstellung noch gut sechs Monate ins Land ziehen werden: Der Name des neuen Kindergartens steht bereits fest: „Kleine Heimat“ soll er heißen – in Anlehnung an das benachbarte Heimatmuseum. Auch die Gruppennamen „Waldecker“ und „Maxlrainer“ haben einen historischen Bezug. Sie stehen für die beiden alten Adelsgeschlechter, die rund um Schliersee ihre Spuren hinterlassen haben.

Dass die Kleinen bald den neuen Kindergarten mit Leben füllen, daran hat Waldschütz keinen Zweifel. „Wir sind ausgelastet“, sagt sie. Die Warteliste habe man aber zum Glück abarbeiten können. Das freut auch die Eltern, berichtet Steuer. „Die sind alle sehr zufrieden, dass sie einen Platz für ihre Kinder bekommen haben.“ Dass diese zuerst im Container untergebracht werden, sei da verschmerzbar gewesen. Fragen hat das Kita-Team bei einem Infoabend beantwortet. „Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Architekturbüro Wegmann funktioniert super“, schwärmt Steuer.

Auch der Umzug vom Container in die neuen Räume soll reibungslos über die Bühne gehen. Das meiste werde sich an einem Wochenende erledigen lassen, meint Steuer. „Wir schauen, wie wir das am besten stemmen werden“, sagt die neue Leiterin. Die Kinder hätten sich sogar über die Container gefreut, ergänzt Waldschütz. In den bestehenden Gruppen hätten sich gleich mehrere der Kleinen gewünscht, auch selbst einmal in den ungewohnten Räumen im Garten spielen zu dürfen. Genau das Richtige für kleine Abenteurer.

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