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Können weiter spielen: die Kinder in der Kita Regenbogen (Symbolfoto).

Stellen überraschend doch besetzt

Nach Personalnot: Gruppe in Kita Regenbogen gerade noch gerettet

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Wegen Personalmangels hätte die Marktgemeinde Schliersee in der Kita Regenbogen um ein Haar eine Gruppe schließen müssen. Doch dann kam die überraschende Rettung.

Schliersee – Es wäre eine Hiobsbotschaft für viele Familien in Schliersee geworden: Wegen Personalmangels hätte die Marktgemeinde in der Kita Regenbogen um ein Haar eine Kindergartengruppe schließen müssen. Eine Kinderpflegerin und eine Erzieherin hätten gefehlt, berichtete Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer (CSU) nun im Gemeinderat. Doch durch eine „glückliche Fügung“ sei es nun doch noch gelungen, die beiden offenen Stellen nachzubesetzen. „Die Arbeitsverträge sind unterschrieben“, verkündete der Rathauschef sichtlich erleichtert. Wie Geschäftsleiter Jörn Alkofer auf Nachfrage mitteilt, hatte die Gemeinde mehr als ein Jahr lang nach Personal gesucht. Sogar im Radio habe man einen Aufruf gestartet und auch in München Erzieherinnenschulen abgeklappert. „Wir sind wirklich alle Wege gegangen“, sagt Alkofer. Mit gutem Ausgang, wie sich nun gezeigt hat. „Alle Kinder haben ab 1. September einen Kindergartenplatz“, betonte Schnitzenbaumer.

Lesen Sie auch: Kinderbetreuung in Schliersee: Schon wieder alles übervoll

Paradox stellt sich die Situation bei den Krippen dar. Hier gibt es laut Bürgermeister eine Warteliste in der Kita Regenbogen (zwölf Anfragen) und in der Kita St. Josef in Neuhaus (acht Anfragen), parallel habe aber die private Einrichtung „Die Dachse“ in Neuhaus Anfang des Jahres 16 freie Plätze gemeldet. Solange sich daran nichts ändere, könne man nicht in die Planung für einen Ausbau der gemeindlichen Betreuungskapazitäten einsteigen, erklärte Schnitzenbaumer. Schließlich hat die Gemeinde die Plätze bei den Dachsen anerkannt. Über die mutmaßlichen Gründe der seitens der Eltern nicht nachgefragten Plätze bei den Dachsen wollte sich der Bürgermeister nicht öffentlich auslassen. Dafür konnte sich der neue Gemeinderat Philipp Krogoll (Die Schlierseer) eine Spitze in Richtung des Betreibers nicht verkneifen. „Der soll erst mal die Baustelle an seinem Haus fertig machen“, meinte er. Bekanntlich hatte es diesbezüglich einen Termin vor Gericht gegeben. Inzwischen haben sich Betreiber und Landratsamt hinsichtlich der Baugenehmigung geeinigt, was „Die Dachse“ von dem Vorwurf entbindet, in einem Schwarzbau zu „hausen“. 

sg/dak

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