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Beliebt bei Zweitwohnungsbesitzern: der Schlierseer Ortskern.

Erste Bescheide gehen bald raus

Neue Satzung: Das kommt auf die Zweitwohnungsbesitzer zu

Die neuen Satzungen zur Zweitwohnungssteuer sind so gut wie fertig. Bald gehen die ersten Bescheide raus. So sieht es in den Gemeinden im Schlierach-/Leitzachtal aus.

Schlierach-/Leitzachtal– Die Gemeinden mit Zweitwohnsitzsteuer bringen die vom Bundesverwaltungsgericht geforderten Änderungen auf den Weg. Dieses hatte ein Stufenmodell für verfassungswidrig erklärt. Mit einer linearen Berechnung bietet der Bayerische Gemeindetag jetzt eine Vorlage an, die auch die Gemeinden im Landkreis aufgreifen. Dieses unterteilt die Wohnungsgrößen nicht mehr in Gruppen, sondern verwendet für die Berechnung den genauen Quadratmeterwert.

In Fischbachau wird sich trotz der neuen Berechnungsgrundlage für die Bürger wenig ändern. Bürgermeister Josef Lechner will den Steuersatz bei zwölf Prozent halten. „Für manche wird es geringfügig teurer, für andere geringfügig billiger. Je nachdem, ob sie am oberen oder unteren Ende der Stufe lagen.“

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Das neue Modell soll noch vor der Sommerpause beschlossen werden. Die neuen Bescheide, die rückwirkend ab 1. Januar 2018 gelten, werden aber erst nach der Sommerpause verschickt.

In Bayrischzell ist die Situation ähnlich. Bürgermeister Georg Kittenrainer will das lineare Modell bis Ende Juni beschließen. Der Steuersatz soll hier allerdings auf 15 bis 20 Prozent erhöht werden. Der Gemeinderat habe ihm bereits die Unterstützung zugesichert, es gehe nur noch um juristische Details. „Ich will meiner Verwaltung eine Klageflut ersparen“, scherzt Kittenrainer.

Die Gemeinde Schliersee ist sogar schon weiter. Die lineare Steuer wurde Ende April beschlossen, die ersten Bescheide sollen bald zugestellt werden, sagt Zweite Bürgermeisterin Johanna Wunderle. Der Steuersatz beträgt zum Einstieg zwölf Prozent, die Gemeinde hält sich aber Anpassungen offen.

Christian Masengarb

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