Ein Bagger hievt eine dachähnliche Geräteabdeckung an ihren Platz.
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Mehrere Wochen lang installierten Bauhofmitarbeiter die neuen Spielgeräte im Garten des Neuhauser Kindergartens St. Josef. Die Kinder hatten beim Beobachten der Bagger bereits die erste Freude an den neuen Geräten.

KINDERGARTEN NEUHAUS

Neue Spielgeräte für Kindergarten „Uns konnte nichts Besseres passieren“

  • Jonas Napiletzki
    vonJonas Napiletzki
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Der Neuhauser Kindergarten St. Josef entwickelt sich weiter. Knapp ein Jahr nach der Fertigstellung des Anbaus ermöglichten zahlreiche Spenden den Bau neuer Spielgeräte in der Außenanlage.

Neuhaus – „Uns konnte nichts Besseres passieren“, sagt Kindergartenleiterin Sabine Schmitz. Die 56-Jährige arbeitet seit 36 Jahren im pädagogischen Bereich. Sie resümiert: „So etwas habe ich noch nie erlebt.“ Der Kindergarten habe aus dem Vollen schöpfen können – vor allem finanziell. Ermöglicht hatte das der Verein Josefstaler Elefant, Einzelspenden und die Zusammenarbeit der Kirchenverwaltung, des Elternbeirats und der Erzieher.

Die Neuhauser Kinder haben künftig einen Sandkasten mit Matschanlage

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Unter anderem eine Schaukel, eine Kirtahutschn, eine Röhrenrutsche und einen Sandkasten bauten Bauhofmitarbeiter unter Einbeziehung des Gemeindegärtners Reiner Pertl auf.

Eine Besonderheit: „Der Sandkasten ist mit einer Matschanlage ausgestattet“, so Schmitz. In der Mitte der Sandfläche wurde ein Baumstamm mit integriertem Wasserzulauf errichtet. „Zusätzlich konnten wir den Kindern eine Rüttel- und Schüttelanlage spendieren.“ Einige der Gerätschaften seien schon jetzt von den Kindern in Beschlag genommen worden, berichtet Diakon Alois Winderl, der den Bau als Trägervertreter der katholischen Kirche mit initiiert hatte. Schmitz ergänzt: „Nicht zuletzt waren auch die Bauarbeiten selbst eine Attraktion für sich.“ Wochenlang hätten sich die Kinder „ihre Nasen an der Scheibe platt gedrückt“, während die Bagger im Garten hin und herfuhren, erzählt sie.

Die Wünsche der Kinder wurden bei der Planung berücktsichtigt

Vor Baubeginn bezogen Schmitz und Winderl auch die Kinder in das Bauvorhaben ein. „Die Wünsche wurden berücksichtigt“, sagt Schmitz. Pertl habe die Ideen mit Fachwissen ergänzt – so zum Beispiel mit Erfahrungen aus dem Kurgarten.

Sobald die Außenanlage im Frühjahr begrünt ist, sind die Baumaßnahmen abgeschlossen. „Ich höre nur Positives“, sagt Winderl. Bereits der Anbau sei ein voller Erfolg gewesen. „Seit Februar sind alle drei Kindergartengruppen mit je 25 Plätzen im Erdgeschoss untergebracht.“ Auch die Krippengruppe mit ihren 20 Kindern zog im vergangenen Winter in das Gebäude an der Grünseestraße. Zuvor waren eine Kindergartengruppe und die Krippe wegen eines Wasserschadens und den nachfolgenden Bauarbeiten für mehrere Jahre im Pfarrzentrum untergebracht gewesen (wir berichteten).

Eltern, Kinder, Erzieher: Alle sind sehr zufrieden

Auf den Neubau folgte eine Vergrößerung des Außenbereichs – ein Teil des Pfarrgartens wird jetzt vom Kindergarten genutzt. „Zusammen mit den neuen Geräten sind alle – Eltern wie Kinder und Erzieher – wunschlos glücklich“, sagt Winderl. Auch Schmitz bestätigt: „Das ist mehr, als ich je zu träumen gewagt hätte.“

Lesen Sie hier die über die Versorgungslage im September 2019

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