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So ähnlich könnte auch die Schlierseer Version mal aussehen: Kunsteis-Rodelbahn.

Pläne vom Eis geholt

Leader-Bescheid da: Machbarkeitsstudie gesichert

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Schliersee - Das Ziel haben Karl-Heinz Manhart und Hermann Müller vom RRC Schliersee schon seit rund 20 Jahren vor Augen. Jetzt sind die Pläne der Kunsteisrodelbahn am Hennerer ein Stück vorangekommen.

Das Ziel haben Karl-Heinz Manhart und Hermann Müller vom RRC Schliersee schon seit rund 20 Jahren vor Augen. Jetzt sind die beiden mit ihren Plänen für die Kunsteisrodelbahn am Hennerer ein Stück weitergekommen. Vor zwei Jahren hatten sie eine Förderung aus dem EU-Fördertopf Leader für ein Machbarkeits-Studie beantragt. Nun halten die ehemaligen Weltklasse-Rodler den Bewilligungsbescheid in Händen. Wie berichtet hatten sich Müller und Manhart an einer Formulierung im Vorbescheid gestört und ihren Antrag zwischendurch auf Eis gelegt. Das ist jetzt vorbei. 

Die heruntergekommene Natureisrodelbahn am Hennerer soll eine Kunsteisbahn werden. So weit, so gut. Im Vorbescheid der Förderung des Leader-Programms stand aber, dass kein rechtlicher Anspruch auf den Zuschuss bestehe und dass der Verein unter gewissen Umständen die vollen Kosten hätte tragen müssen.

Zweiter RRC-Vorsitzender Müller sagt: „Wir sind dafür verantwortlich, was mit dem Vereinsgeld passiert.“ Deshalb hatten die beiden Visionäre die weiteren Schritte erstmal zurückgestellt, bis der endgültige Bescheid vorlag. Von Ablehnung sei aber nie die Rede gewesen, bekräftigt Müller. Veranschlagt ist die Machbarkeitsstudie mit rund 33 600 Euro, die Hälfte wird gefördert. „Als kleiner Verein ist das eben ein hoher Betrag für uns“, erklärt Müller.

Die Bremse ist gelöst, „jetzt können wir uns mit dem Planungsbüro abstimmen“, freut sich Müller. Die Machbarkeitsstudie ist unverzichtbare Voraussetzung für die weiteren Schritte – etwa einen Businessplan. Ohne einen solchen wiederum braucht der RRC erst gar nicht bei potenziellen Geldgebern vorstellig werden. Und Geld wird viel benötigt. Die Gesamtkosten schätzen Müller und Manhart  auf grob zehn Millionen Euro.

 Projekte dieser Größenordnung brauchen halt Zeit.

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