+
Freude über das Zertifikat: Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer (3.v.l.) und Mathias Schrön, Leiter der Gäste-Info (2.v.r.) nahmen gemeinsam mit Jan Flörcken (r.) vom Haus Bergsee das Zertifikat von Ralf Olk, Finanzvorstand von Reisenetz (l.) und Martin Spantig (2.v.l.), Geschäftsführer Marketing bei Bayern Tourismus, entgegen.

Deutscher Jugendreisekongress

Schliersee hofft auf junge Leute

  • schließen

Schliersee ist nun offiziell der Vorreiter in Sachen Jugendreisen. Die Auszeichnung zur Jugendreise-Destination zertifiziert durch den Fachverband Reisenetz bestätigt dies. 

Schliersee – Die Marktgemeinde steht dieser Tage gleich doppelt im Mittelpunkt der Tourismusbranche. Zum einen fand am gestrigen Donnerstag der erste Deutsche Jugendreisekongress statt und zum anderen wurde nun das Zertifikat „Jugendreise-Destination“ vom Reisenetz, dem deutschen Fachverband für Jugendreisen, verliehen.

185 geladene Gäste versammelten sich am Donnerstagmorgen zur Begrüßung im Bauerntheater. Darunter hauptsächlich Vertreter von Jugendreiseunternehmen und Unterkünften aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland. Aber auch Vertreter der deutschen und bayerischen Tourismuspolitik und -verbänden folgten der Einladung an den Schliersee.

Klaus Eikmeier, Vorstandsvorsitzender des Fachverbands Reisenetz, eröffnete den ersten Deutschen Jugendreisekongress, der dann auch künftig veranstaltet werden soll. Als Ziel haben sich die Verantwortlichen dabei gesetzt, ein gutes Verständnis über die Zielgruppe zu entwickeln. Laut Eikmeier sind Jugendliche die aktivste Reisegruppe und sollen künftig nicht nur in die typischen Hotspots reisen.

Allen voran soll die Gemeinde Schliersee dann attraktiver als Reiseziel für Jugendliche sein. Neben dem Aberland im Bayerischen Wald wurde es deshalb nun als Jugendreise-Destination vom Reisenetz zertifiziert. Die zwei Regionen sind damit die Vorreiter in ganz Deutschland.

Der Prozess der Zertifizierung läuft über fünf Jahre, wie Ralf Olk, Finanzvorstand des Verbands Reisenetz, erklärte. Im ersten Jahr wurden nun die zwei Pilotregionen auf ihre Qualität hin überprüft – zwei wichtige Kriterien waren dabei das Vorhandensein von Unterkünften und das angebotene Programm der jeweiligen Region. Wichtig sei hierbei aber natürlich auch, Leute zu finden, die dieses Projekt überhaupt angehen.

Zwei von ihnen waren Schliersees Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer und Mathias Schrön, Leiter der Gäste-Info. Schnitzenbaumer jedenfalls ist überzeugt von dem Projekt. „Es gibt bei uns vieles zu entdecken“, sagte er. „Und die Region kann sehr von den jungen Leuten profitieren.“ Nun wird man sich in der Gemeinde darauf konzentriert, wie ein Aufenthalt für junge Leute noch angenehmer gestaltet werden kann. Schnitzenbaumer: „Ich hoffe auf viele neue Gäste.“ Und Schrön ergänzte: „Wir wollen voneinander profitieren und den jungen Leuten das bieten, was sie wollen.“

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Kommentar zum Museums-Aus: Von Anfang an falsches Spiel
Das Museum im Kloster ist gestorben. Der Stadtrat hat entschieden. Ein Schlusspunkt eines falschen Spiels, denn der Museumsverein wurde von Anfang an im Dunklen …
Kommentar zum Museums-Aus: Von Anfang an falsches Spiel
Schock im Stadtrat: Aus fürs Museum im Kloster
Das Museum im Kloster ist gestorben. Nach einer emotionalen Diskussion hat der Miesbacher Stadtrat nun entschieden, den baufälligen Mitteltrakt für die Erweiterung der …
Schock im Stadtrat: Aus fürs Museum im Kloster
Einweihung der Brösel Alm: Berghotel und Skigebiet rücken zusammen
Am Berghotel Sudelfeld können nun auch Wanderer, Radler und jedermann sonst einkehren: in der neuen Brösel Alm. Der Bürgermeister sieht darin einen Gewinn für den …
Einweihung der Brösel Alm: Berghotel und Skigebiet rücken zusammen
150 Feuerwehrler am Freitag bei Großbrand: Bilder und alle Infos im News-Ticker
Mehrere Feuerwehren sind im Weyarner Ortsteil Sonderdilching im Großeinsatz. Ein Teil eines Hofes steht im Vollbrand. Ein Stall ist bereits komplett ausgebrannt. Die …
150 Feuerwehrler am Freitag bei Großbrand: Bilder und alle Infos im News-Ticker

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.