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Auf Erfolgskurs mit „Turbulent Waters“: Die Band Slears mit (v.l.) Andi Eichinger, Tom Käser, Peter Kandlinger, Rasquin Marcel und Gustl Berauer in ihrem Miesbacher Probenraum.

Hardrock-Band aus Schliersee veröffentlicht CD „Turbulent Waters“

Slears greifen mit zweitem Album an

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Slears macht Ernst: Ihr zweites Album „Turbulent Waters“ ging die Band aus Schliersee überaus professionell an. Mit der ersten Single-Auskopplung will sie jetzt bei Rock Antenne und tz „Heimatkönig“ werden.

Schliersee/Miesbach – Im Miesbacher Probenkeller der Rockband Slears herrscht Hochstimmung. Anlass zum Feiern gibt die brandneue CD, die just kartonweise geliefert wurde und am 23. März veröffentlicht und im April in Weyarn live vorgestellt wird. Und auch die 100 Airplays der neuen Single, die Nominierung zum Heimatkönig-Bandwettbewerb. Eine Tour ist in Planung.

Die fünfköpfige Rockband aus Schliersee mit den Gitarristen Tom Käser (38) und Gustl Berauer (39), Bassist Andi Eichinger (40), Schlagzeuger Daniel Rasquin (28) und Sänger Peter Kandlinger (31) macht mit dem zweiten Album „Turbulent Waters“ richtig Ernst. Seit im November die erste Single-Auskopplung „Haven“ erschien, hatten Slears damit mehr als 100 Airplays auf Radiostationen. Lobeshymnen sind nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Japan, Griechenland, Belgien und der Schweiz zu hören. Slears’ satter klassischer, aber gleichzeitig moderner, druckvoller Hard-Rock-Sound kommt gut an. Handwerklich echter, expressiver Rock, der in seiner melodiösen Wucht doch Raum lässt für die leis(er)en, emotionalen Momente.

Zwar bekamen die fünf Musiker schon für „Far Away From Getting Somewhere“ positives Feedback aus aller Herren Länder. Aber ihr erstes Album sei eher ein „Sammelsurium“ aus fünf oder sechs Jahren Bandgeschichte gewesen, meint Käser, der von Anfang an, also seit 2006, zu Slears gehört und auch für die Kompositionen und Texte verantwortlich zeichnet. „Das war unser erstes Lebenszeichen“, sagt er grinsend. Bei „Turbulent Waters“ ging das Quintett dagegen extrem diszipliniert und professionell ans Werk. Auch wenn alle im Alltag ganz normalen Berufen nachgehen, vom Schreiner bis zum Hochschuldozenten, und teils Familienväter sind.

„Wir haben das gesamte Album mit all seinen verschiedenen Bausteinen, von der Instrumentierung, über Gesang bis Background-Gesang vorproduziert“, erzählt Berauer. „Insgesamt haben wir dafür ein Jahr gebraucht.“ Das Ergebnis: eine ausgewogene und sauber durchdachte Scheibe. „Es gibt einen roten Faden“, erklärt Käser. „Das Thema Wasser mit all seinen Interpretationsmöglichkeiten zieht sich durch alle elf Songs.“

Mit ihrer Single „Haven“ haben sie auch die Jury des Radiosenders Rock Antenne und der Münchner tz samt Metal-Queen Doro Pesch überzeugt, die Slears für den Musik-Contest „Heimatkönig“ unter die 15 besten bayerischen Newcomer-Rockbands wählte. Dafür beworben haben sich die fünf Oberlandler, die finden, dass ihnen als „Highlander der Bayern“ der Titel „Heimatkönig“ durchaus gut stehen würde, auf Anraten ihres Promoters Carsten Enghardt. Der riet Slears aus strategischen Gründen zum Contest, nachdem er die von Christian Mundl produzierte und von Mika Jussila (Finnvox Studio Helsinki, unter anderem Nightwish) gemasterte CD „Turbulent Waters“ gehört und die Arbeitsweise der Band kennengelernt hatte.

Das Heimatkönig-Voting, bei dem das Publikum entscheidet, welche fünf Bands am 28. April 2018 bei der „Langen Nacht der Musik“ in der Alten Rotation im Pressehaus an der Münchner Bayerstraße live um den Titel „Heimatkönig“ antreten, beginnt Ende März. Slears will tatkräftig via Facebook und auf ihrer Homepage anschieben. „Bei der Rockmusik geht von selbst gar nix, man geht nicht von selbst durch die Decke“, sagt Käser. „Da steckt viel Arbeit drin.“

CD-Präsentation 

Das CD-Release-Konzert findet am Samstag, 14. April 2018, ab 20.30 Uhr in der kleinen Turnhalle der Weyhalla in Weyarn statt. Der Eintritt kostet zehn Euro. 

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