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Ist wieder eine Anlaufstelle für Skifahrer: die Obere Maxlraineralm am Taubenstein.

Eigentümer: „Das wird ein Highlight“

Überraschung am Taubenstein: Lifte an Oberer Maxlraineralm laufen wieder

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Überraschung am Fuß des Taubenstein: Die Schlepplifte an der Oberen Maxlraineralm gehen wieder in Betrieb. Und der neue Eigentümer hat noch einiges vor.

Spitzingsee – Das Klappern der Bügel im Schlepplift, das Dröhnen der Raupe auf der Piste: Geräusche, die man an der Oberen Maxlraineralm schon länger nicht mehr gehört hat. In Kürze ist es aber wieder so weit: Der Skibetrieb kehrt zurück. Der TÜV habe die beiden Aufstiegsanlagen bereits freigegeben, die Genehmigungen der Behörden würden ebenfalls vorliegen, berichtet Matthias Schmidlin, der das gesamte Almgebiet vor gut einem Jahr gekauft hat (wir berichteten). „Das wird ein Highlight“, ist Schmidlin überzeugt.

Nicht nur Skifahrer, sondern auch Rodler sollen bald an der Oberen Maxlraineralm auf ihre Kosten kommen. Schmidlin hat einige der Liftbügel so umrüsten lassen, dass sich die Schlitten aus dem hauseigenen Verleih einklinken lassen. Damit sie bei der Abfahrt nicht mit den Brettlsportlern ins Gehege kommen, will der neue Almbetreiber ihnen einen separaten Teil auf der Piste zur Verfügung stellen. Den Testbetrieb mit seinen Übernachtungsgästen will Schmidlin in wenigen Tagen starten. Noch in diesem Winter sollen aber auch Tagesausflügler das neue Angebot nutzen können.

Shuttle-Service geplant

Zumindest was den Skibetrieb anbelangt, bleibt hier aber noch das Problem der Anreise. Wie berichtet, ist die Obere Maxlraineralm für Privatleute nicht mit Auto zu erreichen. Damit sie ihre Ausrüstung nicht zu Fuß hochschleppen müssen, plant Schmidlin einen regelmäßigen Shuttle-Service, wie er ihn aktuell nur für seine Übernachtungsgäste anbietet. Dafür aber braucht er das Okay von seinen Nachbarn. „Da sind wir noch in Gesprächen“, sagt der Eigentümer.

Besagte Zufahrt hat bekanntlich auch Schmidlins neues Konzept für die Alm auf Eis gelegt. Wie berichtet, hatte er Ende 2018 Pläne für den Aufbau von zwei alten Bergbauernhöfen im Gebiet präsentiert, doch der Schlierseer Bauausschuss legte sein Veto ein. Begraben habe er sein Vorhaben aber nicht, betont Schmidlin auf Nachfrage. „Ich bin da nach wie vor dran.“ Dennoch gibt er sich etwas zurückhaltender als vor gut einem Jahr. Ziel sei es, das Projekt „Schritt für Schritt und in etwas abgeänderter Weise“ zu realisieren. Auch da, betont der Eigentümer, seien noch viele Gespräche notwendig.

Lesen Sie auch: Obere Maxlrainer Alm: Erweiterung in der Warteschleife

Stüberl saniert, Schrott entsorgt

An anderer Stelle hat er hingegen schon tüchtig angepackt. So sanierte er das Stüberl der bestehenden Alm – und lieferte damit schon eine Kostprobe auf die alten Bauernhöfe, die er gern in der Nachbarschaft platzieren würde. „Der Boden besteht jetzt aus 200 bis 300 Jahre altem Holz“, schwärmt Schmidlin. Die Balken schwebten per Hubschrauber ein. Damit die Luftbrücke in beide Richtungen genutzt wird, ließ der Almbetreiber den Heli auf dem Rückweg gleich einen Teil der etlichen Altlasten auf dem Gelände abtransportieren. „Da ist einiges an Schrott verschwunden“, berichtet Schmidlin.

Passend zu den ersehnten Schneefällen der vergangenen Tage ist die Obere Maxlraineralm bereit für die Gäste. Am Konzept, das auch Angebote für Tourenskigeher beinhaltet, will Schmidlin festhalten. Auch, wenn bald die Liftbügel wieder ihre Kreise ziehen. Das Präparieren der Piste übernimmt der Almbetreiber übrigens selbst. Er habe sich extra eine eigene Raupe angeschafft, berichtet er stolz. „Die hat 600 PS“, sagt Schmidlin. „So was gibt es sonst nur in den großen Skigebieten.“

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