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Der Polizeihubschrauber Edelweiß 8 wurde zur Brecherspitz beordert, um die Leiche des Verunglückten aus dem Steilhang zu bergen.

Tragödie an der Brecherspitz

39-jähriger Irschenberger stürzt 200 Meter in die Tiefe - sein Hund wartet an Absturzstelle

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Ein tragischer Unfall hat sich an der Brecherspitz ereignet. Ein 39-jähriger Irschenberger ist auf dem Weg von der oberen Firstalm zum Gipfel etwa 200 Meter abgestürzt.

Spitzingsee – Ein tragischer Unfall hat sich am Dienstag an der Brecherspitz im Spitzingseegebiet ereignet. Ein 39-jähriger Mann aus Irschenberg ist auf dem Weg vom Gipfel zurück zur der oberen Firstalm etwa 200 Meter tief abgestürzt. Er starb noch an der Unglücksstelle an seinen Verletzungen.

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Der Notruf der Integrierten Leitstelle in Rosenheim erreichte die Bergwachten Schliersee und Hausham gegen 11.30 Uhr. Im Bereich des Westgrads der Brecherspitz sei eine Person etwa 200 Meter abgerutscht, hieß es. Der Notruf war von einem Wanderer abgesetzt worden.

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39-jähriger Irschenberger stürzt bei Brecherspitz 200 Meter in die Tiefe

„Den Absturz hat niemand gesehen“, berichtet Lorenz Haberle, Stellvertretender Bereitschaftsleiter der Bergwacht Schliersee, der den Einsatz vor Ort koordinierte. Aber die Geräusche wiesen wohl unverkennbar darauf hin, dass ein Mensch abgerutscht ist. Wie unsere Zeitung später erfuhr, gab es wohl doch auch einen Augenzeugen. Einer der Passanten informierte die Leitstelle.

Von oben war jedenfalls nicht erkennbar, wo der Verunglückte zum Liegen gekommen war. Der westliche Steilhang habe an dieser Stelle etwa 45 bis 50 Grad Steigung, schätzt Haberle, und sei zudem von Felsrücken und großen Vorsprüngen durchsetzt. „Da sieht man nicht hinunter.“

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Die Einsatzkräfte der Bergwachten brachen vom Tal aus zur Unglücksstelle auf. Parallel wurde eine Rettungshubschrauber alarmiert, der aus Kufstein kommend das Spitzingseegebiet anflog. Von dem Helikopter aus wurden schließlich ein Luftretter und der Notarzt der Bergwacht Schliersee zu dem Verunglückten abgeseilt. Leider kam für diesen die Hilfe zu spät. Die Verletzungen waren zu massiv.

Für die Bergung und den Abtransport des Verstorbenen rückte zusätzlich die Alpine Einsatzgruppe der Polizei an sowie der Polizeihubschrauber Edelweiß 8. Neben den Einsatzkräften der Bergwacht Schliersee und der Bergwacht Hausham war auch der Kriseninterventionsdienst (KID) des BRK im Einsatz. Die Ehrenamtlichen betreuten zum einen am Berg zwei Wanderer, die zur gleichen Zeit im Bereich der Brecherspitz unterwegs waren und den Einsatz mitbekommen hatten, sowie die Eltern des Irschenbergers, die im Landkreis Rosenheim zuhause sind.

cmh

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