Video geht viral

Miesbacher prangert Verkehrschaos am Skigebiet Spitzingsee an - Anwohnerin zeigt sich geschockt

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Strahlende Sonne, guter Schnee: Am Montag zog es tausende Wintersportler in Richtung Spitzingsee. Miesbacher Thomas Griesbeck filmte den Stau - und landet einen Facebook-Hit.

  • Ein Miesbacher filmt das Verkehrschaos rund um das Skigebiet am Spitzingsee
  • Im Anschluss lädt er das Video auf Facebook hoch. 
  • Das Video wird zum Hit im Netz. 

Update vom 8. Januar: Thomas Griesbeck ging mit einem Video viral. Der Miesbacher filmte das Verkehrschaos rund um das Skigebiet am Spitzingsee. Auch Andere können davon ein Lied singen. Eine Leserin hat den Artikel gesehen und kann nur zustimmen. Was ihr selbst am 6. Januar besonders aufgefallen ist: Kurz vor der Abzweigung hinauf zum Spitzingsattel wurden alle Parkplätze, bis auf den Stümpfling-Parkplatz, auf einer Tafel als grün angezeigt - bedeutet: es gibt noch freie Parkplätze. 

Hier sehen Sie das Video von Thomas Griesbeck zum Spitzing-Stau in voller Länge.

„Seltsam wiederum war die Situation vor Ort, die sich komplett anders darstellte - alle Parkplätze waren wegen Überfüllung geschlossen“, berichtet die Leserin. Ihrer Meinung nach werden die Parkplätze viel zu spät als belegt angezeigt. „Wäre weiter unten bereits rot angezeigt worden - sprich voll - wären sicher bei weitem weniger Autos bergauf gefahren, in der Hoffnung noch einen Parkplatz zu finden“, meint sie. Auch in der Pkw-Schlange vor der geschlossenen Schranke zum Kurvenlift-Parkplatz sieht die Frau ein großes Problem. Diese sei ihrer Meinung nach maßgeblich für den Rückstau verantwortlich. Für die Anwohnerin war es „erschütternd zu sehen und zu beobachten, wie es Ausflüglern und Touristen an solchen Tagen geht“.

Video geht viral: Miesbacher filmt Verkehrschaos am Spitzingsee

Erstmeldung vom 7. Januar

Miesbach - Der Miesbacher Thomas Griesbeck hat am Dreikönigstag das Verkehrschaos rund um das Skigebiet am Spitzingsee in einem bewegenden Video dokumentiert, das er im Anschluss auf Facebook hochgeladen hatte. Dazu schreibt er, dass der Stümpfling-Parkplatz bereits um 8.28 Uhr wegen Überfüllung geschlossen war. 

Thomas Griesbeck filmte das Verkehrschaos rund um das Skigebiet am Spitzingsee.

Es seien gegen 8.40 Uhr über 2000 Fahrzeuge mit laufendem Motor auf dem Weg zum Spitzing gewesen. „Normalerweise ereignet sich so eine Warteschlange erst ab dem laufenden Vormittag“, schreibt Griesbeck weiter. Sein Video ging mit über 20.000 Aufrufen viral und wurde über 300 Mal geteilt. In den Kommentaren gehen die Meinungen weit auseinander. 

Verkehrschaos: „Ich habe nur Ideen, aber keine richtige Lösung“

Eine Lösung, wie man den Staus entgegenwirken könnte, habe er jedoch nicht parat. „Ich habe nur ein paar Ideen, aber keine richtige Lösung“, sagt Griesbeck auf Nachfrage. Dazu gehöre unter anderem eine „Gondel-Lösung, damit die Autos gar nicht erst hochfahren müssen“, erklärt er weiter. Das sei aber eine Millionen-Lösung, „die nicht wirklich realisierbar ist“. 

Eine weitere Idee hat der Miesbacher schon beim „Alpen Plus Skipass Verbund“ kundgetan: Eine begrenzte Anzahl an Liftkarten sei eine Möglichkeit, um weniger Verkehr anzulocken und somit Staus zu reduzieren oder gar zu verhindern, meint er. „In Österreich gibt's das schon, aber die Einführung ist wohl nicht so einfach“, erklärt er. 

Verkehrschaos: Skigebiet weiß keine Lösung zur Problembehebung 

Laut Antonia Asenstorfer, Pressesprecherin der Alpen-Plus-Skigebiete sind es aber nicht nur die Skigebietsbesucher, die für die Staus verantwortlich sind. Es seien auch Wanderer und andere Ausflügler dort, um das schöne Wetter auszunutzen, erklärt Asenstorfer. „Es wäre für uns auch schöner, wenn die Besucher problemlos anreisen könnten“, sagt die Pressesprecherin. Sie als Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee hätten jedoch keine Lösung für das Verkehrsproblem. 

Davon, mehr Parkplätze zu schaffen, rät Griesbeck ab. „Das Skigebiet ist jetzt schon überfüllt und mit mehr Parkplätzen wird es nicht besser.“ 

Da er selbst bei der Bergwacht ist, weiß er wovon er spricht. Zu 19 Einsätzen in drei Tagen musste die Bergwacht ausrücken, wie Merkur.de* berichtete.

ff

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook

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