Räumung am Hauptbahnhof - das war der Grund

Räumung am Hauptbahnhof - das war der Grund
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Das Schlierseer Strandbad läuft gut, die Terrasse (links unten im Bild) ist meist gerammelt voll. Damit die Gäste auch bei Regen bleiben können, soll das Dach erweitert werden.

Antrag auf DachErweiterung  

Schlierseer Strandbad passt sich ans Wetter an

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Gäste können in Zukunft auch bei Sommerregen im Schlierseer Strandbad einen Cocktail oder Burger genießen. Die Betreiber Tom Loch und Lutz Schwenn planen, das Dach über der Terrasse zu erweitern. Sie haben noch mehr vor.

Schliersee – Mitten im Winter, während andere Skitouren planen und auf dem Schliersee Schlittschuh laufen, denkt Tom Loch ans Baden. Nicht direkt ans Baden, aber an die Badegäste, die sich im Sommer in Scharen im Schlierseer Strandbad tummeln. Wenn es das Wetter erlaubt, sieht es auf den 12 000 Quadratmetern so aus wie auf unserem Foto vom vergangenen Jahr. Nur: Das Wetter spielt nicht immer mit. Deswegen haben die Betreiber Loch und Lutz Schwenn im Schlierseer Bauausschuss mal für eine kleine Baumaßnahme vorgefühlt.

An Schönwettertagen sind die Plätze auf der Terrasse gerammelt voll. Fallen aber die ersten Regentropfen oder zieht gar ein Gewitter heran, lichten sich die Tischreihen. Loch würde deshalb gerne das Glasdach des Pavillons erweitern. Zudem soll der Restaurantbereich wettergeschützt verschlossen werden können, Loch denkt da an Glasschiebetüren. Bisher gab es dafür nur eine Plane. Seine formlose Anfrage an den Bauausschuss stieß auf offene Ohren.

Einer der Strandbad-Betreiber Tom Loch

Dem Strandbad-Betreiber geht es vor allem um Planungssicherheit. „Da kaufst du ein, planst Personal ein, und dann kommt ein Gewitter“, beschreibt Loch einen nicht ungewöhnlichen Sommertag. Planen werde immer schwieriger. Heuer muss es aber noch so gehen wie bisher. Erst im Herbst will Loch die Dacherweiterung in Angriff nehmen. „Das ist jetzt zu kurzfristig.“ Ein Architekt beginnt demnächst die Planung, dann geht der Antrag wieder an Gemeinde und Landratsamt. „Billig wird’s bestimmt nicht“, vermutet Loch, der als Pächter die Finanzierung wohl allein stemmen muss. Vertraglich will er sich da mit der Gemeinde noch einigen.

Was den Bauausschussmitgliedern wichtig war: Das Strandbad soll nicht etwa auch im Winter geöffnet werden. Das hat Loch nicht vor. „Das soll keine Ganzesjahresgastro werden“, betont er. Nur eben ans Wetter angepasst. Damit ist es ja eh immer so eine Sache. Im vergangenen Jahr war die Badesaison zwar länger als 2015, damit aber auch nicht so komprimiert. „Wir waren nicht unzufrieden“, zieht Loch Bilanz. „Aber vergleichbar mit 2015 war’s nicht.“ Die zwölf Festangestellten und all die Aushilfskräfte im gesamten Bad – also inklusive Kasse und Bademeister – müssen schließlich auch bezahlt sein.

Der Bademeister kriegt in diesem Sommer eine neue Kontrollplattform. „Die müssen wir erneuern, damit er alles einsehen kann“, erklärt Loch. Eine zweite Neuerung: Ein Handlauf soll in den See führen. „Für die älteren Leute zum Festhalten.“ Sonst bleibt alles wie gehabt, läuft ja schließlich auch gut. Die Burger kämen wahnsinnig gut an, das Asia Food sowieso. Und bei den Getränken? Loch lacht. „Die Leute trinken immer mehr Wein.“

nip

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