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Wurde aus der Schlierach geborgen: toter Schwan (Symbolbild).

Ergebnis der Obduktion liegt vor

Toter Schwan aus Schlierach ist nicht mit Vogelgrippe infiziert

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Schliersee - Der tote Schwan, den die Feuerwehr aus der Schlierach geborgen hat, ist nicht mit dem Vogelgrippevirus infiziert. Das hat die pathologische Untersuchung ergeben. 

Update:

Der tot aus der Schlierach geborgene Schwan (wir berichteten) war nicht mit einem Vogelgrippevirus infiziert. Das bestätigte Aleksander Szumilas, Pressesprecher des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen, gestern gegenüber unserer Zeitung. Dies habe die pathologische Untersuchung in Oberschleißheim ergeben. Eine bestätigte Infektion meldet das LGL indes für Bad Wiessee. In den Organen einer dort aufgefundenen Reiherente wurde Szumilas zufolge das Influenzavirus H5 nachgewiesen. Eine Subtypisierung soll nun Klarheit bringen.


Zu einem nicht alltäglichen Einsatz ist die Schlierseer Feuerwehr ausgerückt: Die Aktiven mussten einen toten Schwan bergen. Der Wasservogel wird aktuell in der Pathologie des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Oberschleißheim auf eine mögliche Infektion mit dem Vogelgrippevirus H5N8 untersucht. Endgültige Ergebnisse sollen laut Landratsamt Miesbach am Mittwoch vorliegen.

Das tote Tier wurde am Sonntag gefunden, wie unsere Zeitung erfahren hat. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schliersee hatten den Schwan nach Angaben von Kommandant Andreas Dietmannsberger in der Schlierach entdeckt. In Absprache mit dem Landrats- sowie dem Veterinäramt habe man das Tier umgehend geborgen. „Seit der letzten Vogelgrippe-Epidemie haben wir einen Notfallplan in der Schublade“, so Dietmannsberger. Um kein Risiko einzugehen, näherten sich die Feuerwehrler dem Schwan in Schutzanzügen, stellten ihn sicher und übergaben ihn Mitarbeitern des Veterinäramts.

In den vergangenen Tagen hatte es mehrere, teils bereits durch Schnelltests bestätigte Fälle der Geflügelpest in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Starnberg gegeben. Hier wurde vorsorglich eine Stallpflicht für Geflügel erlassen. Nicht jedoch in Miesbach. Der Geflügelhof Schaberl in Hausham beispielsweise teilte auf Nachfrage mit, dass es bislang keine entsprechende Weisung der Behörden gebe.

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