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Knochenarbeit für die Helfer: Meter für Meter mussten die Kühe aus der Felsspalte oberhalb des Blecksteinhauses gezogen werden.

In der Valepp

Feuerwehr muss wieder stundenlang Retten: Kühe stürzen in zehn Meter tiefe Felsspalte

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Zum dritten Mal innerhalb von vier Tagen ist die Feuerwehr Schliersee zu einer Kuhrettung ausgerückt. Am Sonntag steckte zwei Tiere in einer zehn Meter tiefen Felsspalte fest.

Schliersee/Spitzingsee – Andreas Dietmannsberger klingt ein wenig genervt. „Das waren jetzt vier Kühe innerhalb von vier Tagen“, erzählt der Kommandant der Schlierseer Feuerwehr am Sonntagnachmittag nach einem rund fünfeineinhalbstündigen, kräftezehrenden Einsatz. Oberhalb des Blecksteinhauses hatten soeben knapp 30 Helfer zwei Kühe aus einer Felsspalte geholt. Es war nach dem Einsatz am Donnerstagabend am Schliersee und am Freitagabend in Neuhaus die dritte Kuhrettung innerhalb von vier Tagen.

Ende eines unfreiwilligen Bades: Mit Hilfe eines Krans wird die Kuh aus der Aur ach gezogen.

Der Alarm am Freitag ging gegen 19 Uhr ein. Zwischen Neuhaus und Aurach war die Kuh eines Landwirts aus Fischhausen in die Aurach gestürzt. Wie Dietmannsberger berichtet, war das Tier ausgebüxt und zunächst in aller Seelenruhe auf dem Bahngleis in Richtung Bayrischzell marschiert. Die Hupsignale des dahinter fahrenden Zuges vermochten die Kuh zunächst nicht zu beeindrucken. Schließlich verließ sie dann aber doch das Gleisbett, marschierte über die Bundesstraße und stürzte über die Böschung rund zwei Meter tief in die Aurach. „Da ist sie dann gehockt und hat sich nicht mehr gerührt“, erzählt Dietmannsberger. „Da kann man ziehen und schieben, die Viecher bewegen sich nicht mehr.“ 18 Feuerwehrler, der Landwirt und ein Veterinär waren eineinhalb Stunden beschäftigt. Mit einem Kran gelang es schließlich, die Kuh aus dem Bach zu heben.

Wesentlich aufwendiger gestaltete sich die Rettungsaktion am Sonntag in der Valepp. Dort waren kurz nach 9 Uhr zwei Kühe rund einhundert Meter oberhalb des Blecksteinhauses in eine Felsspalte gestürzt. „Das war schon hochalpines Gelände“, berichtet der Kommandant. Die 21 Feuerwehrler mussten ihr Equipment zu Fuß durch unwegsames Gelände bis zum Einsatzort bringen. Sechs Landwirte unterstützten das Rettungsteam, die Schlierseer Bergwacht sicherte den Einsatz mit mehreren Einsatzkräften ab.

Die beiden Tiere, so zeigte sich vor Ort, waren rund zehn Meter tief abgestürzt. Eine Kuh stand noch auf eigenen Füßen und konnte relativ leicht herausgeführt werden. Sie ist mittlerweile wieder bei ihrer Herde. Die andere hing in zehn Metern Tiefe über einer weiteren Felsspalte. Meter für Meter – wie auf Schienen – holten die Retter das Tier mit Planken, Schlingen und Greifzangen nach oben. Über seinen Zustand vermag Dietmannsberger nichts zu sagen. Das müssten jetzt die tierärztlichen Untersuchungen zeigen.

An eine derartige Häufung von Tierrettungen kann sich der Kommandant nicht erinnern. „Das kommt schon jedes Jahr immer wieder mal vor“, sagt er, „aber vier Kühe innerhalb von vier Tagen – das hatten wir bislang noch nie.“

Schon vor einiger Zeit sind drei Kühe ihrem Halter entlaufen. Jetzt wurden sie nahe Kaltenbrunn von einem Zug angefahren - zwei Tiere starben bei dem Unfall.

sh

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