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Bitten in den Sattel: Mathias Schrön (r.), Leiter der Schlierseer Gäste-Information, und Thorsten Cornils, Geschäftsführer von M1-Sporttechnik aus Weyarn. 

Gäste-Info-Leiter erklärt die „Sitzfleisch-Challenge“

Verrückter Radl-Wettbewerb: Sitzen, bis der Hintern brennt

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Kuscheln beim Liebesexperiment war gestern. Mit der Sitzfleisch-Challenge schaltet die Gäste-Info Schliersee jetzt einen Gang härter. Wir haben gefragt, was es damit auf sich hat.

Schliersee – Acht Teilnehmer werden am 6. Oktober in der Vitalwelt auf baugleiche Spinning-Räder steigen – und sitzen. Sitzen, bis der Hintern brennt. Wer es am längsten im Sattel aushält, gewinnt das nagelneue „Spitzing-Pedelec“ der Firma M1-Sporttechnik aus Weyarn im Wert von über 8000 Euro. Wir haben Gäste-Info-Leiter Mathias Schrön zum ausgefallenen Wettbewerb befragt.

-Herr Schrön, nach dem Wadl-Tattoo und dem Liebesexperiment starten Sie jetzt die Sitzfleisch-Challenge. Wie kommt man auf so verrückte Ideen?

Schrön: (lacht) So was entsteht bei uns immer im Team. In diesem Fall zusammen mit unserem Partner M1-Sporttechnik. Als die ihr neues Pedelec „Spitzing“ genannt haben, wollten wir uns was Besonderes einfallen lassen. Bei einem E-Bike ist zwar das Treten nicht so anstrengend, aber Sitzfleisch braucht man trotzdem. Und schon war die Idee zur Challenge geboren.

-Wie läuft die denn ab?

Schrön: Im Grunde genommen ganz einfach. Die Teilnehmer steigen am 6. Oktober um 18 Uhr auf unsere Bikes und bleiben sitzen. Treten braucht niemand, die Füße müssen aber auf den Pedalen stehen. Alle vier Stunden gibt’s eine Pause von sieben Minuten. Man muss ja mal aufs Klo. Gegessen wird aber im Sattel. Die Mahlzeiten servieren wir in Schüsseln. Handynutzung ist übrigens auch erlaubt.

-Und wenn’s einen zwischendrin mal juckt?

Schrön: Dann darf man auch mal für drei Sekunden weg vom Sattel. Länger aber nicht. Bei gesundheitlichen Problemen ziehen wir einen Arzt hinzu. Wir wollen ja nicht, dass jemand umkippt.

-Wie schaut’s mit Doping aus? Sind Kissen erlaubt?

Schrön: Ganz klar nein. Wir stellen den Teilnehmern identische Radlhosen und Gesäßcreme von Sixtus zur Verfügung. Sonstige Hilfsmittel sind nicht erlaubt. Wir wollen absolute Chancengleichheit.

-Was glauben Sie: Wie lange hält der Sieger durch?

Schrön: Mir wurde gesagt, dass 48 Stunden durchaus drin sind. Im Internet habe ich gelesen, dass ein Pole mal 196 Stunden auf einem Pfahl gesessen ist, aber das lässt sich ja nicht vergleichen. Einen Weltrekord für Fahrradsättel gibt es meines Wissens nicht. Aber vielleicht wird der ja in Schliersee aufgestellt.

Bewerbungen

können bis 22. September unter http://sitzfleisch.schliersee.de eingereicht werden. Mehr als 200 Anmeldungen sind bereits eingegangen. Eine Jury wählt daraus acht Teilnehmer aus.

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