1. Startseite
  2. Lokales
  3. Miesbach
  4. Schliersee

Weg zwischen Taubenstein und Rotwandhaus ist saniert – Umweltschutzaspekte berücksichtigt

Erstellt:

Von: Christine Merk

Kommentare

Rund 780 Meter Robinienholz und Steingut aus Fischbachau sind auf dem Wanderweg zwischen dem Taubenstein und dem Rotwandhaus verbaut worden. Die Sanierung kostete rund 67 000 Euro. Weitere Wegsanierungen stehen im kommenden Jahr auf dem Programm.
Rund 780 Meter Robinienholz und Steingut aus Fischbachau sind auf dem Wanderweg zwischen dem Taubenstein und dem Rotwandhaus verbaut worden. Die Sanierung kostete rund 67 000 Euro. Weitere Wegsanierungen stehen im kommenden Jahr auf dem Programm. © DAV

Der Wanderweg zwischen dem Taubenstein und dem Rotwandhaus zeigt sich seit vergangener Woche mit neuem Gesicht. Die Sektion München des Deutschen Alpenvereins hat den Weg saniert.

Spitzingsee – Der Wanderweg zwischen dem Taubenstein und dem Rotwandhaus zeigt sich seit vergangener Woche mit neuem Gesicht. Die Sektion München des Deutschen Alpenvereins hat ihre umfangreichen Sanierungsarbeiten an dem Weg abgeschlossen – tatkräftig unterstützt auch von der Gemeinde Schliersee.

1,7 Kilometer Strecke ließ die Sektion herrichten. Der Weg sei der am meisten genutzte im ganzen Landkreis, berichten die Verantwortlichen in einer Pressemitteilung. Bei den mehr als vier Wochen andauernden Arbeiten seien bis zu acht Mitarbeiter im Einsatz gewesen. Für neue, sichere Stufen haben sie rund 780 Meter Robinienholz sowie etliche Zentner Steinmaterial verbaut.

Mehr aus Fischbachau: Nach 48 Jahren: Straße von Grub nach Kogl soll saniert werden - aber nicht ohne Kostengrundlage

Weg zwischen Taubenstein und Rotwandhaus ist saniert – Umweltschutzaspekte berücksichtigt

Rund 67 000 Euro hat die Sanierung gekostet. Für finanzielle Unterstützung bedankt sich Thomas Urban, Geschäftsführer der Sektion München, bei der Regierung von Oberbayern und der Gemeinde Schliersee. „Sehr hilfreich war auch die tatkräftige Unterstützung durch den Bauhof der Gemeinde, der das Steinmaterial vom Fischbachauer Steinbruch zum Rotwandhaus gefahren hat“, fügt der Geschäftsführer hinzu. Die Wegearbeiten habe die Firma Hannes Zwölfer aus Grafrath (Kreis Fürstenfeldbruck) übernommen, erklärt Gesell. Für die Hubschraubertransporte war die Firma HeliTirol aus Imst engagiert.

Ein Weg, zwei Perspektiven: Rund 780 Meter Robinienholz und Steingut aus Fischbachau sind auf dem Wanderweg zwischen dem Taubenstein und dem Rotwandhaus verbaut worden. Die Sanierung kostete rund 67 000 Euro. Weitere Wegsanierungen stehen im kommenden Jahr auf dem Programm.
Rund 780 Meter Robinienholz und Steingut aus Fischbachau sind auf dem Wanderweg zwischen dem Taubenstein und dem Rotwandhaus verbaut worden. Die Sanierung kostete rund 67 000 Euro. Weitere Wegsanierungen stehen im kommenden Jahr auf dem Programm. © Thomas Gesell (dav)

Die Sanierung des Taubenstein-Rotwandhaus-Wanderweges ist für die Sektion München der Auftakt für eine Reihe weiterer Wegemodernisierungen im Gebiet rund um den Spitzing. Im kommenden Jahr soll das Wegenetz vom Taubenstein über den Jägerkamp zu den Schönfeldalmen saniert werden. Im Jahr darauf stehen mehrere Talzustiege wie der Lochgraben und der Weg zum Spitzingsattel an, kündigt Thomas Gesell, zuständig für den Bereich Hütten und Wege bei der Sektion München, an.

Die Alpenvereinssektionen leisteten mit diesen Arbeiten einen wichtigen Beitrag für den Erhalt und Unterhalt eines Großteils der Berg- und Wanderwege in den Alpen, sagt Gesell. Nicht nur die Menschen, welche in den Bergen aktiv sind, profitieren davon. Bei den Sanierungen würden auch wichtige Naturschutzaspekte berücksichtigt, erklärt Gesell. „So haben wir überbreite Steige schmäler angelegt und Abzweiger rückgebaut, um ein ausuferndes Wegenetz zu unterbinden, und so das frühere Landschaftsbild insgesamt wieder hergestellt.“

Auch interessant

Kommentare